
Der Artikel Online-Identitäts-Management – Teil 1: Ego-Googlen – die Fakten! im cubalaya Blog enthält einige Auszüge aus verschiedenen Studien rund um das Thema Online-Reputationsmanagement.
Die wichtigsten Zahlen im Überblick
Laut einer im Dezember 2007 veröffentlichten Studie des Pew Internet & American Life Project haben 47 Prozent aller erwachsenen US-Internetnutzer schon einmal Vanity Search betrieben, also via Google und Co. nach dem eigenen Namen gesucht. Fünf Jahre zuvor lag dieser Prozentsatz deutlich niedriger bei 25 Prozent.
Die selbe Studie besagt, dass 72 Prozent der Befragten hauptsächlich nach Personennamen im Netz suchten, um Kontaktdaten wie Adresse oder Telefonnummer herauszufinden. An zweiter Stelle steht die Suche nach professionellen Leistungen und Interessen der gesuchten Person mit 37 Prozent. Platz drei belegt die Erforschung der Social-Network-Profile mit 33 Prozent. (Mehrfachnennungen waren bei dieser Frage möglich.)
Die Befragung von 300 Personalentscheidern durch den Bundesverband Deutscher Unternehmensberater ergab, dass 28 Prozent der Personalentscheider in Frage kommende Bewerber per Google-Suche auf Herz und Nieren prüfen. Social Networks werden sogar von 69 Prozent der Personaler nach relevanten Informationen über die Kandidaten durchsucht. Gefällt den Personalentscheidern das Bild nicht, das sich aus den Web-Informationen ergibt, kann dies auch einmal zu einer Absage führen – auch ohne vorherige nachfrage beim Bewerber. Immerhin 34 Prozent der Personalberater haben dies bereits mindestens einmal getan.
Starkes Wachstum wahrscheinlich
Die Relevanz der im Web verfügbaren Informationen nimmt unaufhaltsam zu. Daher erwarte ich bei den oben genannten Zahlen auch in Zukunft einen starken Aufwärtstrend. Schon bald könnte die Personensuche im Netz in vielen Lebensbereichen zum Alltag gehören. Ein guter Grund, sich jetzt mit dem Thema zu beschäftigen – bevor man durch die gesellschaftliche Entwicklung dazu gezwungen wird.


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