Tipps für den richtigen Selbstmarketing-Einsatz von Twitter

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Twitter

PR Blogger Klaus Eck hat 30 Tipps für die imagewirksame Nutzung von Twitter zusammengestellt. Der Microblogging-Dienst lässt sich sehr gut für das eigene Online-Selbstmarketing einsetzen. Wer dabei von Anfang an eine gute Figur abgeben möchte, sollte sich die Tipps unbedingt durchlesen.

„Twitter ist ein soziales Netzwerk und ein Mikro-Blogging-Dienst. Angemeldete Benutzer können dort SMS-ähnliche Textnachrichten, die ‚Updates‘ oder ‚Tweets‘ (maximal 140 Zeichen), über verschiedene Dienste versenden. Diese Nachrichten werden anschließend an alle Benutzer verteilt, die sich für das jeweilige Thema, den Autor oder die Gruppe angemeldet haben. Die Nachrichten werden in einer Art Blog eingetragen und werden entlang eines Zeitstrahls dargestellt. Der Absender entscheidet, ob er die Information allen zur Verfügung stellen oder den Zugang auf eine Freundesgruppe beschränken möchte.“
Quelle: Wikipedia

Zwei kleine Anmerkungen zu Klaus Ecks Tutorial habe ich noch.

Man sollte möglichst darauf achten, seinen Twitter-Account einsprachig zu halten. Wer Twitter auch für die internationale Kommunikation und Selbstpräsentation einsetzen möchte, sollte sich für die englischen Inhalte einen zweiten Account anlegen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass viele englischsprachige Twitter-Nutzer die eigenen Updates nicht abonnieren, weil sie in ihrem Nachrichtenstrom nicht ständig für sie unlesbare Nachrichten sehen möchten. Dieser Tipp stammt übrigens aus Nicole Simons Vortrag „Mehrsprachig im Netz unterwegs“ von der Blogger-Konferenz re:publica’08.

Wer Twitter vor dem Hintergrund seiner beruflichen Reputation nutzen möchte, muss seine Twitter-Inhalte deswegen nicht zwangsläufig ausschließlich auf berufliche Themen beschränken. Mit Bedacht eingestreute private Gedanken können sogar wesentlich zur Sympathie-Steigerung beitragen. Dadurch wird man für seine Twitter-Leser vom unpersönlichen Fachwissen-Distributor zu einer Person, die sie bis zu einem Gewissen Grad quasi persönlich kennen lernen. Dabei sollte man sich jedoch genau überlegen, wie viel Privates man preisgeben möchte und welches Bild man dadurch nach außen abgibt.

Update (2008-05-21): Auch Michael Herrling beschäftigt sich in seinem marktpraxis_blog mit Twitter. Sein Artikel „Twitter – ein Phänomen einfach erklärt“ ist nicht nur lesenswert, sondern enthält auch ein Video, das den Sinn und Zweck des Microblogging-Dienstes einfach und anschaulich darstellt. Unbedingt ansehen!

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Kommentare

  1. oliverg

    Ich hatte ja mit dem englischen Twittern angefanen (damals gabs auf Twitter kaum deutsche) und mische inzwschen.

    Ich hab mal die Follower gefragt, ob sie sich an den deutschen Twits stören – eher nicht, manche benutzen das als Auffrischung ihrer College-Deutschkenntnisse ;)

    Inzwischen hab ich mit in die Google-Sidebar eine Weltzeituhr gelegt und versuche, wenn die Amis wach sind, auf Englisch zu twittern. – Ich hab zwar auch Follower in GB, Afrika, Asien und Australien, aber… manchmal kommt man sich halt doof vor, wenn man einem deutschen Twit auf englisch antwortet. Zwei Accounts zu pflegen – naja ich HAB schon 3 ;), ein vierter für nur englisch (oder in dem Falle ‚nur Deutsch‘ wäre dann schon etwas overkillig…) ((Und was mach ich auch nem ecVent wie re:publica odwer next08, wo Deutsche UND englischsprachige Twitterer sind?))

  2. Michael van Laar

    Das mit dem Auffrischung ihrer College-Deutschkenntnisse habe ich auch schon von mehreren meiner amerikanischen Follower gehört, die ausschließlich meine deutschen Tweets lesen.

    Ich bin mir nach knapp drei Monaten Doppelaccountpflege auch noch nicht so ganz glücklich. Ich merke nämlich, dass ich meinen englischen Account nur sehr selten pflege. Das ist aber wohl eher eine Frage der Disziplin als der Sprache.


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