Blog-Promotion-Karten komplettieren die Selbstpräsentation

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MOO MiniCards

Wenn man im beruflichen oder berufsnahen Umfeld neue Leute kennenlernt, kommt es früher oder später zum Austausch der Visitenkarten. Doch enthalten Ihre geschäftlichen Visitenkarten wirklich alle für Ihre gelungene Selbstpräsentation relevanten Daten? Wenn dies nicht so ist, können Sie nachhelfen.

Angestellte haben oft nur wenig Einfluss, welche Informationen auf Ihrer Visitenkarte stehen. In den meisten Fällen existieren mehr oder weniger strenge Richtlinien bzgl. Aussehen und Inhalt. Das ist auch gut so. Schließlich soll ein unternehmensweit einheitliches Auftreten gewahrt bleiben.

Ein Fachblog stützt die eigene Positionierung

Was jedoch, wenn ein engagierter Angestellter (mit Wissen des Arbeitgebers) ein Themenblog zu seinem Fachgebiet betreibt, das nicht an das Unternehmen gebunden ist? Die Artikel, die er dort veröffentlicht, sind für seine beruflichen Kontakte aus der gleichen Branche wahrscheinlich interessant. Neue geschäftliche Kontakte, die er zum Beispiel auf Kongressen kennenlernt, möchte er über die Existenz seines Fachblogs informieren, und das auch mithilfe einer schriftlichen Gedächtnisstütze. Auf seiner Visitenkarte darf die zusätzliche Webadresse jedoch nicht stehen.

Wer die Webadresse nicht einfach handschriftlich auf die Rückseite der eigenen Visitenkarte schreiben möchte, kann eine zusätzliche Blog-Promotion-Karte überreichen. Das sieht professionell aus und lässt die geschäftliche Visitenkarte trotzdem unberührt.

Zusatzkarte im kleineren Format machen der Visitenkarte keine „Konkurrenz“

Ich persönlich nutze zu diesem Zweck die MiniCards der Londoner Internetdruckerei MOO. Sie sind mit einer Größe von 70 × 28 mm etwa halb so groß wie eine normale Visitenkarte. Dadurch machen sie der vorher oder gleichzeitig überreichten Visitenkarte keine unerwünschte „Konkurrenz“, sondern sind klar als Zusatzinformation erkennbar. Dank matt laminiertem 350-g-Karton machen die Karten trotz ihrer geringen Größe einen hochwertig Eindruck.

MOO-MiniCards für Marketingblogger, Selbstmarketing-Praxis und Michael van Laar

Die Vorderseite der MOO-MiniCards ist frei gestaltbar. Grafik-Profis können sich eine Photoshop-Vorlage herunterladen. Doch auch die direkte Verwendung von Flickr-Fotos oder anderen noch nicht zugeschnittenen Bilddateien ist möglich.

Für die Blog-Promotion-Karten kann man beispielsweise einen Ausschnitt aus der Kopfgrafik verwenden. Besonders bei nicht selbsterklärenden Blog-Namen ist auch eine Gestaltung in Anlehnung an das Blog-Design denkbar, die einen zusätzlichen erklärenden Untertitel enthält. Wichtig ist in jedem Fall die gut lesbare Webadresse, denn sie ist schließlich der Hauptgrund für die Übergabe der Karte.

Der Vorteil der MOO-MiniCards

Bei der Bestellung eines Päckchens mit 100 MiniCards, kann man je nach Belieben bis zu 100 verschiedene Bilder für die Karten-Vorderseiten verwenden. Wer beispielsweise vier Motive hochlädt, erhält jeweils 25 Karten jeder Sorte. Ich habe bei meiner letzten Bestellung beispielsweise drei verschiedene Motive verwendet: jeweils ein Motiv für meine beiden Blogs sowie ein drittes für meine privaten Mini-Visitenkarten.

Der Nachteil der MOO-MiniCards

Die Rückseite lässt sich (zumindest zurzeit noch) weit weniger flexibel gestalten. Maximal sechs Zeilen Text in einer festen Schriftgröße, mit drei verschiedenen Schriftarten zur Auswahl. Immerhin kann man noch eine Farbe für den Text aussuchen. Allerdings: Trotz unterschiedlicher Vorderseiten, ist die Rückseite bei einer Bestellung von 100 Karten immer gleich.

Doch für die hier besprochenen Blog-Promotion-Karten lässt sich mit dieser Einschränkung meines Erachtens gut leben. Bei meinen Blog-Promotion-Karten habe ich mich auf der Rückseite auf die Angabe meines Namens, der Adresse meiner privaten Website (die ich als „Schaltzentrale“ für meine Online-Selbstpräsentation nutze) und meines XING-Profils beschränkt.

Natürlich kann man für diesen Zweck auch zusätzliche „normale“ Visitenkarten verwenden, die man in vielen Internetdruckereien bekommt. Ich persönlich bevorzuge jedoch die MiniCards, weil sie einerseits günstig und hochwertig sind, andererseits durch ihr Format zwar ausreichend auffallen, sich aber trotzdem der geschäftlichen Visitenkarte unterordnen. Und bevor jemand fragt: Nein, ich bekomme von MOO weder Geld noch Geschenke für diese Empfehlung.

OK für die Verwendung der Blog-Promotion-Karten geben lassen

Eine wichtige Sache sollten Sie übrigens noch bedenken: Je nach Unternehmen, der eigenen Position und der Übergabe-Situation ist es ratsam, sich vorher bei seinem Chef zu vergewissern, dass die Überreichung der zusätzlichen Karte in Ordnung geht. Argumente, warum diese Selbstmarketing-Maßnahme und die damit verbundene Positionierung als Experte auf dem eigenen Fachgebiet auch dem Unternehmen nützen, finden Sie in diesem Artikel.

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Kommentare

  1. Lisa Luft

    Das geht mir ne Spur zu weit. Für manche Blogger jedoch bestimmt interessant.

  2. RoulettWin

    Ich denke das ist eh nur ne Modeerscheinung.

  3. Barbara Veitinger

    Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht den Sinn der Zusatzkarte – es wirkt auf mich wie Spam, wenn in Kombination zur Visitenkarte


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