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	<title>Selbstmarketing-Praxis &#187; Online-Reputationsmanagement</title>
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	<description>Tipps zu Selbstmarketing, Imagepflege, Reputationsmanagement und Networking von Michael van Laar</description>
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		<title>Komfortables Online-Reputationsmanagement mit dem neuen myON-ID</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 00:35:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reputationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[myON-ID]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Reputationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Reputation Management]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstdarstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstpräsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Social Network]]></category>

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Die neue Version des Reputationsportals myON-ID ist seit kurzem als Closed Beta online. Gut schaut die neue Website aus. Und sie hat das Zeug, als komfortable Schaltzentrale f&#252;r Monitoring, Management und Marketing der eigenen Online-Identit&#228;t zu fungieren.
Bereits am 6. Februar 2009 durfte ich mit ungef&#228;hr 20 weiteren Online-Reputations-Interessierten per Webcast einen Blick auf die neue [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.selbstmarketing-praxis.de/wp-content/uploads/2009/02/tn-myon-id-logo.png" alt="myON-ID" width="93" height="93" class="previewimage" /></p>
<p>Die neue Version des Reputationsportals myON-ID ist seit kurzem als Closed Beta online. Gut schaut die neue Website aus. Und sie hat das Zeug, als komfortable Schaltzentrale f&#252;r Monitoring, Management und Marketing der eigenen Online-Identit&#228;t zu fungieren.</p>
<p>Bereits am 6. Februar 2009 durfte ich mit ungef&#228;hr 20 weiteren Online-Reputations-Interessierten <a href="http://blog.myonid.de/2009/02/myon-id-veranstaltet-live-webcast/">per Webcast</a> einen Blick auf die neue myON-ID-Version werfen. Noch am selben Abend konnte ich mir dank schnellem Einladungscode-Versenden (Danke <a href="http://sebastian-kuepers.myonid.de/">Sebastian</a>!) mein eigenes Profil beim neuen Portal anlegen und ein wenig testen. Eine Woche sp&#228;ter wurden s&#228;mtliche Profile von der alten in die neue myON-ID-Version &#252;bernommen, so dass jetzt nur noch die neue Version im Netz steht.</p>
<h3>Schaltzentrale f&#252;r das Management der eigenen Online-Reputation</h3>
<p>Bisher war myON-ID in meinen Augen vor allem als n&#252;tzliches Werkzeug f&#252;r Einsteiger geeignet, um auf einfache Art und Weise etwas f&#252;r den eigenen guten Ruf im Internet zu tun. Wer professionelles Selbstmarketing betreiben wollte, stie&#223; leider verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig schnell an die Grenzen der Funktionalit&#228;t. Deswegen hielt sich meine pers&#246;nliche Nutzung von myON-ID bisher auch in Grenzen.</p>
<p>Die neue myON-ID-Version jedoch bietet wesentlich mehr. <a href="http://netzwertig.com/2009/02/17/das-neue-myon-id-halb-xing-und-ein-viertel-friendfeed/#more-3841">„Halb Xing und ein viertel Friendfeed“</a> titelt netzwertig.com sehr treffend. Die myON-ID-Pressemeldung anl&#228;sslich des Launches fasst zusammen, worum es im Kern geht:</p>
<blockquote cite="http://blog.myonid.de/2009/02/pressemeldung-myon-id-startet-neue-version-seiner-online-identitats-plattform/">
<p>&#8222;Nun ist myON-ID ein &#8218;Meta Social Network&#8216;, in dem jeder Internet-Nutzer seine pers&#246;nlichen Online-Inhalte und -Aktivit&#228;ten zentral und komfortabel sammeln und verwalten kann: Jeder Nutzer kann Eintr&#228;ge, die es im Internet &#252;ber ihn gibt, &#252;ber das integrierte Social Media Monitoring kostenlos finden, beobachten und anhand zahlreicher Services in Form eines professionellen Personenprofils pr&#228;sentieren.&#8220;<br /><cite>Quelle: <a href="http://blog.myonid.de/2009/02/pressemeldung-myon-id-startet-neue-version-seiner-online-identitats-plattform/">myON-ID Blog</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Die <strong>Monitoring-Oberfl&#228;che</strong> ist komfortabel zu bedienen. Die Suchergebnisse k&#246;nnen nach Inhaltsarten gefiltert werden. Au&#223;erdem l&#228;sst sich nicht nur der eigene Name als Monitoring-Suchbegriff verwenden, sondern zus&#228;tzlich auch noch ein oder mehrere frei w&#228;hlbare Begriffe. (Die Anzahl ist davon abh&#228;ngig, ob man die kostenfreie Basis- oder die kostenpflichtige Premium-Variante nutzt.) So kann man auch Pseudonyme &#252;berwachen, unter denen man im Netz auftritt, oder nach einer heiratsbedingten Namens&#228;nderung auf dem Laufenden bleiben.</p>
<p>Mit nur einem Klick kann man <strong>Webtreffer dem eigenen (Pr&#228;sentations-)Profil hinzuf&#252;gen.</strong> Der vorgeschlagene Titel und die Kurzbeschreibung lassen sind bearbeiten. Zus&#228;tzlich k&#246;nnen alle Webtreffer verschlagwortet werden, was sich f&#252;r die sp&#228;teren Pr&#228;sentation als &#228;u&#223;erst n&#252;tzlich erweist. Au&#223;erdem k&#246;nnen Profil-Besucher alle &#246;ffentlich gemachten Webtreffer kommentieren.</p>
<p>Zus&#228;tzlich zu den Webtreffern gibt es ein <strong>Lifestream-Modul.</strong> &#196;hnlich wie bei FriendFeed, Lifestream.fm und &#228;hnlichen Diensten kann man hier seine Aktivit&#228;ten aus diversen Web-2.0-Services wie Twitter, Mister Wong, Last.fm oder Qype zusammenf&#252;hren und als chronologisch sortierte Liste anzeigen lasen.</p>
<p>Ich nutze die Monitoring-Funktion erst seit ein paar Tagen. Doch nach den bisherigen Ergebnissen zu urteilen, gibt es wenig, was dem wachsamen Auge von myON-ID entgeht. Deswegen werde ich aller Voraussicht nach in K&#252;rze mein Reputations-Monitoring „von Hand“ via RSS-Feed-Abos von Technorati-Suchergebnissen, Google Alerts, Twitter-Search und &#196;hnlichem vollst&#228;ndig durch das Monitoring von myON-ID abl&#246;sen.</p>
<h3>Konsequente Nutzung offener Standards</h3>
<p>Bei myON-ID kann man sich nicht nur via <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Openid"><strong>OpenID</strong></a> anmelden. Das myON-ID-Profil selbst kann ebenfalls als OpenID genutzt werden. Durch diese konsequente Nutzung von offenen Standards lassen sich f&#252;r die etwas fernere Zukunft interessante Szenarien ausmalen.</p>
<p>Mithilfe von offenen Standards wie OpenID k&#246;nnte man nicht nur das Login auf verschiedenen Websites erleichtern. Auch die zentrale Pflege von Profildaten lie&#223;e sich auf diese Weise realisieren, so dass man beispielsweise bei einem Wechsel des Arbeitgebers nicht zwanzig verschiedene Social-Network-Profile manuell aktualisieren muss.</p>
<h3>Das myON-ID-Profil als pers&#246;nliche Online-Visitenkarte</h3>
<p>Das Personenprofil auf der alten myON-ID-Website war f&#252;r mich nur ein Profil von vielen. Profile bei gro&#223;en Social Networks wie XING oder Facebook konnte es meines Erachtens nicht ersetzen (und sollte es wahrscheinlich auch gar nicht). Und als pers&#246;nliche „Visitenkarte“ im Netz war es nicht individuell genug, sondern eben „nur“ ein Profil bei einem Reputationsportal.</p>
<p>F&#252;r Nutzer der kostenpflichtigen Premium-Variante (5,99 Euro pro Monat) der neuen myON-ID-Version k&#246;nnte sich dies nun &#228;ndern. Denn:</p>
<blockquote cite="http://blog.myonid.de/2009/02/pressemeldung-myon-id-startet-neue-version-seiner-online-identitats-plattform/">
<p>&#8222;Auf myON-ID kann sich jeder Nutzer in den Mittelpunkt stellen, seine Online-Identit&#228;t individuell pr&#228;sentieren und gestalten. Zum Beispiel kann er das Layout und die Struktur seiner ausgew&#228;hlten Inhalte anpassen und sogar seine eigene Wunsch-Domain f&#252;r das pers&#246;nliche Profil buchen.&#8220;<br /><cite>Quelle: <a href="http://blog.myonid.de/2009/02/pressemeldung-myon-id-startet-neue-version-seiner-online-identitats-plattform/">myON-ID Blog</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Zahlende Nutzer k&#246;nnen auf der eigenen Profil-Seite sogar das myON-ID-Logo ausblenden. In Kombination mit den stets aktualisierten Verweisen auf Web-Inhalte von oder &#252;ber die eigene Person entsteht eine <strong>dynamische Online-Visitenkarte,</strong> die auch von Webdesign-Laien problemlos gepflegt werden kann.</p>
<p><img src="http://www.selbstmarketing-praxis.de/wp-content/uploads/2009/02/mvl-profil-myon-id.jpg" alt="Profil von Michael van Laar bei myON-ID" title="Profil von Michael van Laar bei myON-ID" width="498" height="289" class="imageborder" /></p>
<p>Auch ich &#252;berlege mir, meine Kurzdarstellung unter <a href="http://www.michael-van-laar.de">www.michael-van-laar.de</a> demn&#228;chst durch <a href="http://michael-van-laar.myonid.de">mein neues myON-ID-Profil</a> zu ersetzen. Zwar verliert meine pers&#246;nliche Kurzdarstellung hinsichtlich des Layouts ein wenig an Indiviualit&#228;t. Doch der Zugewinn an inhaltlicher Dynamik macht dies wieder wett. Zudem ist es durch die Verschlagwortung der Webtreffer sehr einfach und zeitsparend m&#246;glich, Inhalte an mehreren Stellen des Profils hinzuzuf&#252;gen. Zu diesem Zweck k&#246;nnen f&#252;r einzelne Themen wie zum Beispiel Fachgebiete, Projekte, Arbeitgeber oder Interessen eigene Unterseiten angelegt werden, auf denen dann jeweils nur Treffer mit den entsprechenden Schlagw&#246;rtern auftauchen. Einfacher kann man seine unterschiedlichen Fachkompetenzen kaum pr&#228;sentieren.</p>
<p>Die M&#246;glichkeiten der <strong>Profil-Individualisierung</strong> sind aber noch nicht am Ende. Auf meine Frage, ob es in Zukunft noch mehr M&#246;glichkeiten geben wird, das Layout seines Profils zu beeinflussen, erkl&#228;rte <a href="http://mario-grobholz.myonid.de/">Mario Grobholz</a>, Gr&#252;nder und Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von myON-ID:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Wichtig ist uns, dass das eigene Profil &#252;berhaupt angepasst werden kann. Es war uns ein pers&#246;nliches Anliegen das zu &#228;ndern. Denn wir haben selbst nat&#252;rlich auch in anderen Social Networks Profile, und da hat es uns alle gest&#246;rt, dass man doch immer sehr starr an den Rahmen eines Formulars gebunden ist. Zudem steht meist der Betreiber der Plattform im Mittelpunkt und das ist – wenn ich Personal Branding betreiben will – eher hinderlich. So ist es also m&#246;glich das Design zu &#228;ndern, die Struktur anzupassen, die Inhalte selbst zu bestimmen, die angezeigt werden, und zudem auch eine eigene Wunschdomain f&#252;r das Profil einzusetzen. Wir denken, dass damit einige Nutzer Ihre private Homepage abl&#246;sen werden. Zuk&#252;nftig wird es sicherlich weitere M&#246;glichkeiten geben das eigene Profil noch st&#228;rker zu individualisieren.&#8220;<br /><cite>Mario Grobholz</cite></p>
</blockquote>
<p>Auch die <strong>gegenseitige Bewertung von myON-ID-Nutzern,</strong> die von den bisherigen Profilen in Form der „Reputationsindex“-Box bekannt war, wird es laut Mario Grobholz in der neuen Version wieder geben, auch wenn Sie im Augenblick noch nicht eingebaut ist:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Wir haben in der aktuellen Version die gegenseitige Bewertung – noch nicht – implementiert. Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht und festgestellt, dass unsere Nutzer dies annehmen. Es ist damit zu rechnen, dass wir den Reputationsindex und die gegenseitige Bewertung in etwas anderer Art und Weise als bisher wieder einf&#252;hren werden. Wir mussten nur leider bei der Vielzahl an Funktionen und dem Aufwand, der dahinter steht, einige erst einmal verschieben.&#8220;<br /><cite>Mario Grobholz</cite></p>
</blockquote>
<h3>Internationales Online-Reputationsmanagement</h3>
<p>F&#252;r immer mehr Menschen wird Reputationsmanagement auch im internationalen Kontext ein Thema. Ich habe Mario Grobholz gefragt, wie die Ideen von myON-ID diesbez&#252;glich aussehen und ob es irgendwann einmal <strong>mehrere Sprachversionen eines Profils</strong>geben wird. Das ist immerhin ein Manko, das meines Wissens bisher noch kein (gro&#223;es) Social Network zufriedenstellend gel&#246;st hat.</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Wir haben vor, myON-ID bald zu internationalisieren. Wir haben hier eine recht klare Vorstellung, in welchen M&#228;rkten wir mit dem Konzept von myON-ID Erfolg haben k&#246;nnten. Es wird also sicherlich bald eine englische Version unseres Social Networks geben.&#8220;<br /><cite>Mario Grobholz</cite></p>
</blockquote>
<p>Bis dahin kann man sich gut mit einer englischen Seite behelfen, wie es Mario Grobholz <a href="http://mario-grobholz.myonid.de/">in seinem myON-ID-Profil</a> tut.</p>
<p>Ich bin auf die zuk&#252;nftige Entwicklung gespannt. Der eingeschlagene Weg ist vielversprechend. Es lohnt sich also f&#252;r jeden, die neue myON-ID-Version selbst einmal auszuprobieren.</p>

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		<title>Buchrezension: „Karrierefalle Internet“ von Klaus Eck</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 02:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reputationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Reputationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Reputation Management]]></category>

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PR-Blogger Klaus Eck behandelt in seinem neuen Buch zum ersten Mal in Deutschland das Thema Online-Reputationsmanagement umfassend. Das Buch ist einerseits ein Praxisleitfaden mit vielen Tipps. Andererseits nehmen Aufkl&#228;rung und Sensibilisierung f&#252;r Chancen und Risiken einen breiten Raum ein.
Aufbau und Inhalt
Zun&#228;chst gibt es eine ausf&#252;hrliche Einf&#252;hrung in das Thema Online-Reputationsmanagement. Nach einigen grundlegenden Erkl&#228;rungen, was [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.selbstmarketing-praxis.de/wp-content/uploads/2009/01/tn-karrierefalle-internet.png" alt="Karrierefalle Internet" title="Karrierefalle Internet" width="93" height="93" class="previewimage" /></p>
<p>PR-Blogger Klaus Eck behandelt in seinem neuen Buch zum ersten Mal in Deutschland das Thema Online-Reputationsmanagement umfassend. Das Buch ist einerseits ein Praxisleitfaden mit vielen Tipps. Andererseits nehmen Aufkl&#228;rung und Sensibilisierung f&#252;r Chancen und Risiken einen breiten Raum ein.</p>
<h3>Aufbau und Inhalt</h3>
<p>Zun&#228;chst gibt es eine ausf&#252;hrliche Einf&#252;hrung in das Thema Online-Reputationsmanagement. Nach einigen grundlegenden Erkl&#228;rungen, was Reputation &#252;berhaupt ist und wie sie entsteht, nimmt sich Klaus Eck viel Zeit f&#252;r die &#8222;Missionierungsarbeit&#8220;. Er zeigt auf, welche Spuren die meisten von uns bereits heute im Internet hinterlassen, oft jedoch ohne es zu wissen oder sich bewusst darum zu k&#252;mmern.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=selbstmarketing-praxis-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3446416285&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_top&#038;lc1=003C91&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;nou=1" style="width:120px;height:240px;" class="imageleft" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Danach geht es zun&#228;chst ums Ego-Googlen. Die Google-Ergebnisse zum eigenen Namen sind ein zentraler Punkt des Buches und werden immer wieder als einer der Bewertungsma&#223;st&#228;be f&#252;r die Wirkung der einzelnen Ma&#223;nahmen herangezogen. Es folgen Beschreibungen und Tipps zu allen wichtigen Aspekten und Plattformen, die f&#252;r das Online-Reputationsmanagement wichtig sind. Was bei der Verwendung von Bilder zu Beachten ist, geh&#246;rt ebenso dazu wie die Vorstellung verschiedener Social Networks und Personensuchmaschinen. Nat&#252;rlich geht Klaus Eck auch ausf&#252;hrlich auf das Bloggen ein.</p>
<p>In den folgenden Kapiteln geht es um die &#8222;Neuen Influencer in der Social-Media-Sph&#228;re&#8220;. Neben dem richtigen Umgang mit Bloggern, Videopodcastern, Twitterern und der Wikipedia. Bei all dem wird immer wieder die Perspektive gewechselt. Mal geht es um die Reputation von Einzelpersonen, dann wieder um das Image von Unternehmen. Das ist einer der wenigen Punkte, die mich an dem Buch ein wenig gest&#246;rt haben. Auch wenn die Mechanismen gleich oder zumindest &#228;hnlich sind, so k&#246;nnen meiner Erfahrung nach Nicht-Marketing- oder Nich-PR-Fachleute einem solchen Hin- und Herspringen nicht immer folgen. So etwas wie zum Beispiel PR in eigener Sache ist f&#252;r Selbst&#228;ndige und Unternehmer nichts ungew&#246;hnliches, f&#252;r viele Arbeitnehmer jedoch eine eher seltsame anmutende Vorstellung. In diesem Punkt h&#228;tte ich eine etwas klarere Zielgruppen-Ausrichtung des Buches als angenehm empfunden.</p>
<p>An Ausf&#252;hrungen zum Verh&#228;ltnis von Personen- und Unternehmensreputation und deren wechselseitigen Einfluss aufeinander schlie&#223;t sich ein Exkurs &#252;ber den Abschied von der klassischen PR an. In den letzten beiden Kapiteln gibt Klaus Eck Tipps zum Reputationsmonitoring und zur Wiederherstellung einer Online-Reputation.</p>
<h3>Highlights</h3>
<p>Ein kurzer Abschnitt aus der Einleitung ist mir besonders im Ged&#228;chtnis geblieben:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Verhindern k&#246;nnen Sie es nicht mehr, dass selbst einige intime Informationen zu Ihrer Person oder Ihrem Unternehmen im Web zu finden sind.</p>
<p>Angst m&#252;ssen Sie dennoch nicht davor haben. Aber verabschieden SIe sich lieber gleich von dem Gedanken an eine Privatsph&#228;re, dann gelingt es Ihnen wesentlich besser, mit der neuen &#214;ffentlichkeit bewusst umzugehen, und Sie &#252;berlassen nichts mehr dem Zufall.&#8220;</p>
<p><cite>Quelle: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446416285?ie=UTF8&#038;tag=marketingblog-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3446416285">Karrierefalle Internet</a>, Seite 1</cite></p>
</blockquote>
<p>Dem ist nichts hinzuzuf&#252;gen. Wer im Web aktiv ist, ist nie wirklich privat. In Zeiten als das Internet noch ein Nischenmedium f&#252;r Technikverliebte war, hat das nur niemanden so richtig interessiert. Doch heutzutage ist das Internet in vielen Bereichen bereits zum Leitmedium geworden oder ist zumindest auf dem besten Weg dorthin. Was im Web steht, hat Relevanz und wird wahrgenommen. Eine strikte Trennung nach beruflicher und privater Zugeh&#246;rigkeit ist aufgrund der nahezu kompletten Durchsuchbarkeit des Internet so gut wie nicht mehr machbar.</p>
<p>Recht treffend finde ich die Einteilung der unterschiedlichen Umgangsarten mit der eigenen Onlien-Reputation. Da gibt es die &#8222;Blau&#228;ugigen&#8220;, die &#8222;Datenneurotiker&#8220;, die &#8222;M&#246;chtegernstars&#8220;, die &#8222;Prominenten&#8220; und die &#8222;Alter Egos&#8220;. Wie auch an manchen anderen Stellen merkt man dem Buch meiner Meinung nach hier jedoch ein wenig an, dass sich der Autor sehr viel im Umfeld der Marketing- und Medienbranche bewegt. Denn in der Beschreibung des Prominenten-Typus (<i>&#8222;[…] sind es gewohnt, &#246;ffentlich aufzutreten, auf Podien zu sitzen, Video- und Fernsehinterviews zu geben […]&#8220;</i>) werden sich wahrscheinlich viele, die den Status des M&#246;chtegernstars bereits hinter sich gelassen haben, nicht so richtig wiederfinden. Zumindest geht es mir so. Trotzdem gibt die Typisierung einen guten &#220;berblick. </p>
<p>Unbestrittene Highlights sind zudem die vielen Zitate mit Praxiserfahrungen bekannter und weniger bekannter Pers&#246;nlichkeiten. Au&#223;erdem ist das Buch randvoll mit konkreten Praxistipps, die durch entsprechende Hervorhebung deutlich als solche gekennzeichnet sind. </p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Klaus Eck hat mit diesem Buch einen Meilenstein gesetzt. Das Thema Online-Reputationsmanagement wurde im deutschsprachigen Raum mit Sicherheit noch nie so detailliert und umfassend behandelt. Da Online-Reputationsmanagement fr&#252;her oder sp&#228;ter jeden von uns betreffen wird, kann ich nur raten: Unbedingt kaufen und aufmerksam lesen!</p>
<h3>Infos zum Buch</h3>
<p>Klaus Eck<br />
<strong>Karrierefalle Internet. Managen Sie Ihre Online-Reputation, bevor andere es tun!</strong></p>
<p>Gebundene Ausgabe, 264 Seiten<br />
Carl Hanser Verlag<br />
ISBN-10: 3446416285<br />
ISBN-13: 978-3446416284</p>
<ul>
<li><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446416285?ie=UTF8&#038;tag=marketingblog-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3446416285">Buch bei Amazon bestellen</a></li>
<li><a href="http://files.hanser.de/hanser/docs/20081020_281211489-106_978-3-446-41628-4_Inhaltsverzeichnis.pdf">Inhaltsverzeichnis</a> (PDF)</li>
<li><a href="http://files.hanser.de/hanser/docs/20081020_281211489-106_978-3-446-41628-4_Vorwort.pdf">Vorwort</a> (PDF)</li>
<li><a href="http://files.hanser.de/hanser/docs/20081020_281211489-106_978-3-446-41628-4_Leseprobe.pdf">Einleitung</a> (PDF)</li>
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	Schlagwörter (Tags): <a href="http://www.selbstmarketing-praxis.de/tag/online-reputationsmanagement/" title="Online-Reputationsmanagement" rel="tag">Online-Reputationsmanagement</a>, <a href="http://www.selbstmarketing-praxis.de/tag/reputation-management/" title="Reputation Management" rel="tag">Reputation Management</a>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie viel digitale Lethargie schadet der eigenen Online-Reputation?</title>
		<link>http://www.selbstmarketing-praxis.de/2008/10/wie-viel-digitale-lethargie-schadet-der-eigenen-online-reputation/</link>
		<comments>http://www.selbstmarketing-praxis.de/2008/10/wie-viel-digitale-lethargie-schadet-der-eigenen-online-reputation/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 11:16:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reputationsmanagement]]></category>
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		<category><![CDATA[Imagepflege]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Reputationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Reputation Management]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[


Seit zwei Monaten hat sich in diesem Blog nichts mehr getan. F&#252;r heutige Web-Verh&#228;ltnisse geradezu unerh&#246;rt. Welchen Eindruck macht es eigentlich, wenn man sich eine Weile nicht mehr online zu einem Thema &#228;u&#223;ert? Kann man es sich in Zukunft noch erlauben, im Web keine Spuren mehr zu hinterlassen?
Personalchefs erwarten von einem Bewerber einen l&#252;ckenlosen Lebenslauf. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://www.selbstmarketing-praxis.de/wp-content/uploads/2008/10/tn-verlassener-stuhl.jpg" alt="einzelner Stuhl" title="einzelner Stuhl" width="93" height="93" class="previewimage" /></p>
<p>Seit zwei Monaten hat sich in diesem Blog nichts mehr getan. F&#252;r heutige Web-Verh&#228;ltnisse geradezu unerh&#246;rt. Welchen Eindruck macht es eigentlich, wenn man sich eine Weile nicht mehr online zu einem Thema &#228;u&#223;ert? Kann man es sich in Zukunft noch erlauben, im Web keine Spuren mehr zu hinterlassen?</p>
<p>Personalchefs erwarten von einem Bewerber einen l&#252;ckenlosen Lebenslauf. Kann man nicht jeden einzelnen Zeitraum seines Ausbildungs- und Berufslebens belegen, sinken die Chancen auf ein Bewerbungsgespr&#228;ch. Und sollte man trotzdem eingeladen werden, kommt die Frage nach den L&#252;cken im Lebenslauf mit hundertprozentiger Sicherheit.</p>
<h3>Im Zweifel gegen den Angeklagten</h3>
<p>Sieht es bei der Online-Reputation nicht &#228;hnlich aus wie bei der Durchsicht eines Bewerber-Lebenslaufes? Wie denken potenzielle Arbeitgeber, m&#246;gliche Neukunden oder neu kennengelernte Netzwerk-Kontakte &#252;ber unregelm&#228;&#223;ig gepflegte Blogs, veraltete Social-Network-Profile und verwaiste Twitter-Accounts? Von &#8222;unzuverl&#228;ssig&#8220; &#252;ber &#8222;verzettelt sich auf zu vielen Schaupl&#228;tzen&#8220; bis hin zu &#8222;Interesse verloren&#8220; reichen die m&#246;glichen negativen Assoziationen.</p>
<p>Die am h&#228;ufigste angebrachte, jedoch nicht immer ausgesprochene oder geschriebene Entschuldigung hierf&#252;r ist wohl der Klassiker &#8222;zu wenig Zeit&#8220;. Das geht mir genau so. Fehlende Zeit kann jedoch auch als unzureichendes Setzen von Priorit&#228;ten interpretiert werden&nbsp;&ndash; ob zu recht oder zu unrecht ist zun&#228;chst v&#246;llig unerheblich.</p>
<h3>Selten, aber regelm&#228;&#223;ig</h3>
<p>Wer ein Auge auf die Au&#223;enwirkung seiner Online-Aktivit&#228;ten hat und bereits beim Start eines Blogs oder Twitter-Accounts wei&#223;, dass er voraussichtlich eher zu wenig als zu viel Zeit f&#252;r die Pflege er&#252;brigen kann, sollte dies von Anfang an ber&#252;cksichtigen. Dann gibt es eben nur einen Blog-Artikel pro Monat. Das aber kontinuierlich.</p>
<p>Social-Network-Profile dagegen sollten grunds&#228;tzlich aktuell sein. Statusmeldungen in XING und Facebook, die sich offensichtlich auf Ereignisse von vor drei Monaten beziehen, machen keinen guten Eindruck. Veraltete Kontaktinformationen und Angaben zur beruflichen Situation sind ohnehin ein No-Go. Dann sollte man sich lieber bereits von vornherein auf die Teilnahme an weniger Social Networks beschr&#228;nken.</p>
<h3>Schluss machen, aber richtig</h3>
<p>Gerade im Web 2.0 m&#246;chte man Neues einfach einmal ausprobieren, ohne sich vorher in langwierigen strategischen &#220;berlegungen zu verlieren. Das ist auch gut so, denn sonst w&#252;rden viele Blogs, Podcasts oder sonstige Publikationen niemals &#252;ber die Konzeptionsphase hinauskommen. Ich bin zwar ein Verfechter strategischer Planung. Doch basierend auf einer klaren Positionierung und Kommunikationsstrategie w&#252;rde ein wenig mehr Experimentierfreude vielen Unternehmen, Selbst&#228;ndigen und selbstmarketing-engagierten Arbeitnehmern bestimmt gut tun.</p>
<p>Wenn sich ein solches Experiment schlie&#223;lich doch als untauglich oder zu pflegeintensiv herausstellen sollte, ist es Zeit f&#252;r einen Schlussstrich. Dieser sollte jedoch &#8222;offiziell&#8220; sein, egal ob er endg&#252;ltig ist oder nur eine Pause einl&#228;utet. So vermeidet man den unsch&#246;nen Eindruck, der entsteht, wenn eine mehr oder weniger regelm&#228;&#223;ig aktualisierte Publikation pl&#246;tzlich im Sande verl&#228;uft. Hierbei kann das Standardargument &#8222;keine Zeit&#8220; ruhig angebracht werden, wenn es denn tats&#228;chlich stimmt.</p>
<p>Das Experiment meines englischsprachigen Twitter-Accounts habe ich beispielsweise folgenderma&#223;en beendet:</p>
<p><img src="http://www.selbstmarketing-praxis.de/wp-content/uploads/2008/10/schluss-tweet.png" alt="Schluss-Tweet von MichaelvanLaarE" title="Schluss-Tweet von MichaelvanLaarE" width="498" height="268" class="imageborder" /></p>
<p>Ich h&#228;tte meinen Benutzernamen nat&#252;rlich auch einfach l&#246;schen k&#246;nnen. Doch die Variante mit der Abschlussnachricht hat den Vorteil, dass ich den Account jederzeit wieder nutzen kann, falls ich das m&#246;chte.</p>
<p>Wie halten Sie es mit der Konsequenz Ihrer Online-Selbstdarstellung? F&#252;hren Sie einmal begonnene digitale Spuren konsequent fort? Welche Pausenl&#228;nge ist in Ihren Augen noch tolerierbar? Oder bergen verwaiste Selbstpr&#228;sentationen im Netz aus Ihrer Sicht gar keine Gefahr eines negativen ersten Eindrucks?</p>

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