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	<title>Selbstmarketing-Praxis &#187; Twitter</title>
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	<description>Tipps zu Selbstmarketing, Imagepflege, Reputationsmanagement und Networking von Michael van Laar</description>
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		<title>Wie viel digitale Lethargie schadet der eigenen Online-Reputation?</title>
		<link>http://www.selbstmarketing-praxis.de/2008/10/wie-viel-digitale-lethargie-schadet-der-eigenen-online-reputation/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 11:16:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reputationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Imagepflege]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Reputationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Reputation Management]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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Seit zwei Monaten hat sich in diesem Blog nichts mehr getan. F&#252;r heutige Web-Verh&#228;ltnisse geradezu unerh&#246;rt. Welchen Eindruck macht es eigentlich, wenn man sich eine Weile nicht mehr online zu einem Thema &#228;u&#223;ert? Kann man es sich in Zukunft noch erlauben, im Web keine Spuren mehr zu hinterlassen?
Personalchefs erwarten von einem Bewerber einen l&#252;ckenlosen Lebenslauf. [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.selbstmarketing-praxis.de/wp-content/uploads/2008/10/tn-verlassener-stuhl.jpg" alt="einzelner Stuhl" title="einzelner Stuhl" width="93" height="93" class="previewimage" /></p>
<p>Seit zwei Monaten hat sich in diesem Blog nichts mehr getan. F&#252;r heutige Web-Verh&#228;ltnisse geradezu unerh&#246;rt. Welchen Eindruck macht es eigentlich, wenn man sich eine Weile nicht mehr online zu einem Thema &#228;u&#223;ert? Kann man es sich in Zukunft noch erlauben, im Web keine Spuren mehr zu hinterlassen?</p>
<p>Personalchefs erwarten von einem Bewerber einen l&#252;ckenlosen Lebenslauf. Kann man nicht jeden einzelnen Zeitraum seines Ausbildungs- und Berufslebens belegen, sinken die Chancen auf ein Bewerbungsgespr&#228;ch. Und sollte man trotzdem eingeladen werden, kommt die Frage nach den L&#252;cken im Lebenslauf mit hundertprozentiger Sicherheit.</p>
<h3>Im Zweifel gegen den Angeklagten</h3>
<p>Sieht es bei der Online-Reputation nicht &#228;hnlich aus wie bei der Durchsicht eines Bewerber-Lebenslaufes? Wie denken potenzielle Arbeitgeber, m&#246;gliche Neukunden oder neu kennengelernte Netzwerk-Kontakte &#252;ber unregelm&#228;&#223;ig gepflegte Blogs, veraltete Social-Network-Profile und verwaiste Twitter-Accounts? Von &#8222;unzuverl&#228;ssig&#8220; &#252;ber &#8222;verzettelt sich auf zu vielen Schaupl&#228;tzen&#8220; bis hin zu &#8222;Interesse verloren&#8220; reichen die m&#246;glichen negativen Assoziationen.</p>
<p>Die am h&#228;ufigste angebrachte, jedoch nicht immer ausgesprochene oder geschriebene Entschuldigung hierf&#252;r ist wohl der Klassiker &#8222;zu wenig Zeit&#8220;. Das geht mir genau so. Fehlende Zeit kann jedoch auch als unzureichendes Setzen von Priorit&#228;ten interpretiert werden&nbsp;&ndash; ob zu recht oder zu unrecht ist zun&#228;chst v&#246;llig unerheblich.</p>
<h3>Selten, aber regelm&#228;&#223;ig</h3>
<p>Wer ein Auge auf die Au&#223;enwirkung seiner Online-Aktivit&#228;ten hat und bereits beim Start eines Blogs oder Twitter-Accounts wei&#223;, dass er voraussichtlich eher zu wenig als zu viel Zeit f&#252;r die Pflege er&#252;brigen kann, sollte dies von Anfang an ber&#252;cksichtigen. Dann gibt es eben nur einen Blog-Artikel pro Monat. Das aber kontinuierlich.</p>
<p>Social-Network-Profile dagegen sollten grunds&#228;tzlich aktuell sein. Statusmeldungen in XING und Facebook, die sich offensichtlich auf Ereignisse von vor drei Monaten beziehen, machen keinen guten Eindruck. Veraltete Kontaktinformationen und Angaben zur beruflichen Situation sind ohnehin ein No-Go. Dann sollte man sich lieber bereits von vornherein auf die Teilnahme an weniger Social Networks beschr&#228;nken.</p>
<h3>Schluss machen, aber richtig</h3>
<p>Gerade im Web 2.0 m&#246;chte man Neues einfach einmal ausprobieren, ohne sich vorher in langwierigen strategischen &#220;berlegungen zu verlieren. Das ist auch gut so, denn sonst w&#252;rden viele Blogs, Podcasts oder sonstige Publikationen niemals &#252;ber die Konzeptionsphase hinauskommen. Ich bin zwar ein Verfechter strategischer Planung. Doch basierend auf einer klaren Positionierung und Kommunikationsstrategie w&#252;rde ein wenig mehr Experimentierfreude vielen Unternehmen, Selbst&#228;ndigen und selbstmarketing-engagierten Arbeitnehmern bestimmt gut tun.</p>
<p>Wenn sich ein solches Experiment schlie&#223;lich doch als untauglich oder zu pflegeintensiv herausstellen sollte, ist es Zeit f&#252;r einen Schlussstrich. Dieser sollte jedoch &#8222;offiziell&#8220; sein, egal ob er endg&#252;ltig ist oder nur eine Pause einl&#228;utet. So vermeidet man den unsch&#246;nen Eindruck, der entsteht, wenn eine mehr oder weniger regelm&#228;&#223;ig aktualisierte Publikation pl&#246;tzlich im Sande verl&#228;uft. Hierbei kann das Standardargument &#8222;keine Zeit&#8220; ruhig angebracht werden, wenn es denn tats&#228;chlich stimmt.</p>
<p>Das Experiment meines englischsprachigen Twitter-Accounts habe ich beispielsweise folgenderma&#223;en beendet:</p>
<p><img src="http://www.selbstmarketing-praxis.de/wp-content/uploads/2008/10/schluss-tweet.png" alt="Schluss-Tweet von MichaelvanLaarE" title="Schluss-Tweet von MichaelvanLaarE" width="498" height="268" class="imageborder" /></p>
<p>Ich h&#228;tte meinen Benutzernamen nat&#252;rlich auch einfach l&#246;schen k&#246;nnen. Doch die Variante mit der Abschlussnachricht hat den Vorteil, dass ich den Account jederzeit wieder nutzen kann, falls ich das m&#246;chte.</p>
<p>Wie halten Sie es mit der Konsequenz Ihrer Online-Selbstdarstellung? F&#252;hren Sie einmal begonnene digitale Spuren konsequent fort? Welche Pausenl&#228;nge ist in Ihren Augen noch tolerierbar? Oder bergen verwaiste Selbstpr&#228;sentationen im Netz aus Ihrer Sicht gar keine Gefahr eines negativen ersten Eindrucks?</p>

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	Schlagwörter (Tags): <a href="http://www.selbstmarketing-praxis.de/tag/bewerbung/" title="Bewerbung" rel="tag">Bewerbung</a>, <a href="http://www.selbstmarketing-praxis.de/tag/imagepflege/" title="Imagepflege" rel="tag">Imagepflege</a>, <a href="http://www.selbstmarketing-praxis.de/tag/online-reputationsmanagement/" title="Online-Reputationsmanagement" rel="tag">Online-Reputationsmanagement</a>, <a href="http://www.selbstmarketing-praxis.de/tag/reputation-management/" title="Reputation Management" rel="tag">Reputation Management</a>, <a href="http://www.selbstmarketing-praxis.de/tag/twitter/" title="Twitter" rel="tag">Twitter</a>
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		<title>Tipps f&#252;r den richtigen Selbstmarketing-Einsatz von Twitter</title>
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		<pubDate>Tue, 20 May 2008 10:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Ego-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstdarstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstpräsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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PR Blogger Klaus Eck hat 30&#160;Tipps f&#252;r die imagewirksame Nutzung von Twitter zusammengestellt. Der Microblogging-Dienst l&#228;sst sich sehr gut f&#252;r das eigene Online-Selbstmarketing einsetzen. Wer dabei von Anfang an eine gute Figur abgeben m&#246;chte, sollte sich die Tipps unbedingt durchlesen.

&#8222;Twitter ist ein soziales Netzwerk und ein Mikro-Blogging-Dienst. Angemeldete Benutzer k&#246;nnen dort SMS-&#228;hnliche Textnachrichten, die &#8218;Updates&#8216; [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.selbstmarketing-praxis.de/wp-content/uploads/2008/05/tn-twitter.png" alt="Twitter" title="Twitter" width="93" height="93" class="previewimage" /></p>
<p>PR Blogger Klaus Eck hat <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2008/05/erfolgreich-twi.html">30&nbsp;Tipps f&#252;r die imagewirksame Nutzung von Twitter</a> zusammengestellt. Der Microblogging-Dienst l&#228;sst sich sehr gut f&#252;r das eigene Online-Selbstmarketing einsetzen. Wer dabei von Anfang an eine gute Figur abgeben m&#246;chte, sollte sich die Tipps unbedingt durchlesen.</p>
<blockquote cite="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter">
<p>&#8222;Twitter ist ein soziales Netzwerk und ein Mikro-Blogging-Dienst. Angemeldete Benutzer k&#246;nnen dort SMS-&#228;hnliche Textnachrichten, die &#8218;Updates&#8216; oder &#8218;Tweets&#8216; (maximal 140 Zeichen), &#252;ber verschiedene Dienste versenden. Diese Nachrichten werden anschlie&#223;end an alle Benutzer verteilt, die sich f&#252;r das jeweilige Thema, den Autor oder die Gruppe angemeldet haben. Die Nachrichten werden in einer Art Blog eingetragen und werden entlang eines Zeitstrahls dargestellt. Der Absender entscheidet, ob er die Information allen zur Verf&#252;gung stellen oder den Zugang auf eine Freundesgruppe beschr&#228;nken m&#246;chte.&#8220;<br /><cite>Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter">Wikipedia</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Zwei kleine Anmerkungen zu Klaus Ecks Tutorial habe ich noch.</p>
<p>Man sollte m&#246;glichst darauf achten, seinen Twitter-Account einsprachig zu halten. Wer Twitter auch f&#252;r die internationale Kommunikation und Selbstpr&#228;sentation einsetzen m&#246;chte, sollte sich f&#252;r die englischen Inhalte einen zweiten Account anlegen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass viele englischsprachige Twitter-Nutzer die eigenen Updates nicht abonnieren, weil sie in ihrem Nachrichtenstrom nicht st&#228;ndig f&#252;r sie unlesbare Nachrichten sehen m&#246;chten. Dieser Tipp stammt &#252;brigens aus Nicole Simons Vortrag <a href="http://programm.re-publica.de/2008/events/191.de.html">&#8222;Mehrsprachig im Netz unterwegs&#8220;</a> von der Blogger-Konferenz re:publica&rsquo;08.</p>
<p>Wer Twitter vor dem Hintergrund seiner beruflichen Reputation nutzen m&#246;chte, muss seine Twitter-Inhalte deswegen nicht zwangsl&#228;ufig ausschlie&#223;lich auf berufliche Themen beschr&#228;nken. Mit Bedacht eingestreute private Gedanken k&#246;nnen sogar wesentlich zur Sympathie-Steigerung beitragen. Dadurch wird man f&#252;r seine Twitter-Leser vom unpers&#246;nlichen Fachwissen-Distributor zu einer Person, die sie bis zu einem Gewissen Grad quasi pers&#246;nlich kennen lernen. Dabei sollte man sich jedoch genau &#252;berlegen, wie viel Privates man preisgeben m&#246;chte und welches Bild man dadurch nach au&#223;en abgibt.</p>
<p><ins datetime="2008-05-21T08:27:55+00:00"><strong>Update</strong> (2008-05-21): Auch Michael Herrling besch&#228;ftigt sich in seinem marktpraxis_blog mit Twitter. Sein Artikel <a href="http://www.marktpraxis.com/blog/?p=307">&#8222;Twitter&nbsp;– ein Ph&#228;nomen einfach erkl&#228;rt&#8220;</a> ist nicht nur lesenswert, sondern enth&#228;lt auch ein Video, das den Sinn und Zweck des Microblogging-Dienstes einfach und anschaulich darstellt. Unbedingt ansehen!</ins></p>

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	Schlagwörter (Tags): <a href="http://www.selbstmarketing-praxis.de/tag/ego-marketing/" title="Ego-Marketing" rel="tag">Ego-Marketing</a>, <a href="http://www.selbstmarketing-praxis.de/tag/selbstdarstellung/" title="Selbstdarstellung" rel="tag">Selbstdarstellung</a>, <a href="http://www.selbstmarketing-praxis.de/tag/selbstpraesentation/" title="Selbstpräsentation" rel="tag">Selbstpräsentation</a>, <a href="http://www.selbstmarketing-praxis.de/tag/twitter/" title="Twitter" rel="tag">Twitter</a>
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