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	<title>Selbstmarketing-Praxis &#187; Web 2.0</title>
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	<description>Tipps zu Selbstmarketing, Imagepflege, Reputationsmanagement und Networking von Michael van Laar</description>
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		<title>Wie viel digitale Lethargie schadet der eigenen Online-Reputation?</title>
		<link>http://www.selbstmarketing-praxis.de/2008/10/wie-viel-digitale-lethargie-schadet-der-eigenen-online-reputation/</link>
		<comments>http://www.selbstmarketing-praxis.de/2008/10/wie-viel-digitale-lethargie-schadet-der-eigenen-online-reputation/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 11:16:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reputationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Imagepflege]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Reputationsmanagement]]></category>
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		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[


Seit zwei Monaten hat sich in diesem Blog nichts mehr getan. F&#252;r heutige Web-Verh&#228;ltnisse geradezu unerh&#246;rt. Welchen Eindruck macht es eigentlich, wenn man sich eine Weile nicht mehr online zu einem Thema &#228;u&#223;ert? Kann man es sich in Zukunft noch erlauben, im Web keine Spuren mehr zu hinterlassen?
Personalchefs erwarten von einem Bewerber einen l&#252;ckenlosen Lebenslauf. [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.selbstmarketing-praxis.de/wp-content/uploads/2008/10/tn-verlassener-stuhl.jpg" alt="einzelner Stuhl" title="einzelner Stuhl" width="93" height="93" class="previewimage" /></p>
<p>Seit zwei Monaten hat sich in diesem Blog nichts mehr getan. F&#252;r heutige Web-Verh&#228;ltnisse geradezu unerh&#246;rt. Welchen Eindruck macht es eigentlich, wenn man sich eine Weile nicht mehr online zu einem Thema &#228;u&#223;ert? Kann man es sich in Zukunft noch erlauben, im Web keine Spuren mehr zu hinterlassen?</p>
<p>Personalchefs erwarten von einem Bewerber einen l&#252;ckenlosen Lebenslauf. Kann man nicht jeden einzelnen Zeitraum seines Ausbildungs- und Berufslebens belegen, sinken die Chancen auf ein Bewerbungsgespr&#228;ch. Und sollte man trotzdem eingeladen werden, kommt die Frage nach den L&#252;cken im Lebenslauf mit hundertprozentiger Sicherheit.</p>
<h3>Im Zweifel gegen den Angeklagten</h3>
<p>Sieht es bei der Online-Reputation nicht &#228;hnlich aus wie bei der Durchsicht eines Bewerber-Lebenslaufes? Wie denken potenzielle Arbeitgeber, m&#246;gliche Neukunden oder neu kennengelernte Netzwerk-Kontakte &#252;ber unregelm&#228;&#223;ig gepflegte Blogs, veraltete Social-Network-Profile und verwaiste Twitter-Accounts? Von &#8222;unzuverl&#228;ssig&#8220; &#252;ber &#8222;verzettelt sich auf zu vielen Schaupl&#228;tzen&#8220; bis hin zu &#8222;Interesse verloren&#8220; reichen die m&#246;glichen negativen Assoziationen.</p>
<p>Die am h&#228;ufigste angebrachte, jedoch nicht immer ausgesprochene oder geschriebene Entschuldigung hierf&#252;r ist wohl der Klassiker &#8222;zu wenig Zeit&#8220;. Das geht mir genau so. Fehlende Zeit kann jedoch auch als unzureichendes Setzen von Priorit&#228;ten interpretiert werden&nbsp;&ndash; ob zu recht oder zu unrecht ist zun&#228;chst v&#246;llig unerheblich.</p>
<h3>Selten, aber regelm&#228;&#223;ig</h3>
<p>Wer ein Auge auf die Au&#223;enwirkung seiner Online-Aktivit&#228;ten hat und bereits beim Start eines Blogs oder Twitter-Accounts wei&#223;, dass er voraussichtlich eher zu wenig als zu viel Zeit f&#252;r die Pflege er&#252;brigen kann, sollte dies von Anfang an ber&#252;cksichtigen. Dann gibt es eben nur einen Blog-Artikel pro Monat. Das aber kontinuierlich.</p>
<p>Social-Network-Profile dagegen sollten grunds&#228;tzlich aktuell sein. Statusmeldungen in XING und Facebook, die sich offensichtlich auf Ereignisse von vor drei Monaten beziehen, machen keinen guten Eindruck. Veraltete Kontaktinformationen und Angaben zur beruflichen Situation sind ohnehin ein No-Go. Dann sollte man sich lieber bereits von vornherein auf die Teilnahme an weniger Social Networks beschr&#228;nken.</p>
<h3>Schluss machen, aber richtig</h3>
<p>Gerade im Web 2.0 m&#246;chte man Neues einfach einmal ausprobieren, ohne sich vorher in langwierigen strategischen &#220;berlegungen zu verlieren. Das ist auch gut so, denn sonst w&#252;rden viele Blogs, Podcasts oder sonstige Publikationen niemals &#252;ber die Konzeptionsphase hinauskommen. Ich bin zwar ein Verfechter strategischer Planung. Doch basierend auf einer klaren Positionierung und Kommunikationsstrategie w&#252;rde ein wenig mehr Experimentierfreude vielen Unternehmen, Selbst&#228;ndigen und selbstmarketing-engagierten Arbeitnehmern bestimmt gut tun.</p>
<p>Wenn sich ein solches Experiment schlie&#223;lich doch als untauglich oder zu pflegeintensiv herausstellen sollte, ist es Zeit f&#252;r einen Schlussstrich. Dieser sollte jedoch &#8222;offiziell&#8220; sein, egal ob er endg&#252;ltig ist oder nur eine Pause einl&#228;utet. So vermeidet man den unsch&#246;nen Eindruck, der entsteht, wenn eine mehr oder weniger regelm&#228;&#223;ig aktualisierte Publikation pl&#246;tzlich im Sande verl&#228;uft. Hierbei kann das Standardargument &#8222;keine Zeit&#8220; ruhig angebracht werden, wenn es denn tats&#228;chlich stimmt.</p>
<p>Das Experiment meines englischsprachigen Twitter-Accounts habe ich beispielsweise folgenderma&#223;en beendet:</p>
<p><img src="http://www.selbstmarketing-praxis.de/wp-content/uploads/2008/10/schluss-tweet.png" alt="Schluss-Tweet von MichaelvanLaarE" title="Schluss-Tweet von MichaelvanLaarE" width="498" height="268" class="imageborder" /></p>
<p>Ich h&#228;tte meinen Benutzernamen nat&#252;rlich auch einfach l&#246;schen k&#246;nnen. Doch die Variante mit der Abschlussnachricht hat den Vorteil, dass ich den Account jederzeit wieder nutzen kann, falls ich das m&#246;chte.</p>
<p>Wie halten Sie es mit der Konsequenz Ihrer Online-Selbstdarstellung? F&#252;hren Sie einmal begonnene digitale Spuren konsequent fort? Welche Pausenl&#228;nge ist in Ihren Augen noch tolerierbar? Oder bergen verwaiste Selbstpr&#228;sentationen im Netz aus Ihrer Sicht gar keine Gefahr eines negativen ersten Eindrucks?</p>

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	Schlagwörter (Tags): <a href="http://www.selbstmarketing-praxis.de/tag/bewerbung/" title="Bewerbung" rel="tag">Bewerbung</a>, <a href="http://www.selbstmarketing-praxis.de/tag/imagepflege/" title="Imagepflege" rel="tag">Imagepflege</a>, <a href="http://www.selbstmarketing-praxis.de/tag/online-reputationsmanagement/" title="Online-Reputationsmanagement" rel="tag">Online-Reputationsmanagement</a>, <a href="http://www.selbstmarketing-praxis.de/tag/reputation-management/" title="Reputation Management" rel="tag">Reputation Management</a>, <a href="http://www.selbstmarketing-praxis.de/tag/twitter/" title="Twitter" rel="tag">Twitter</a>
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		<title>Tipps f&#252;r den richtigen Selbstmarketing-Einsatz von Twitter</title>
		<link>http://www.selbstmarketing-praxis.de/2008/05/tipps-fuer-den-richtigen-selbstmarketing-einsatz-von-twitter/</link>
		<comments>http://www.selbstmarketing-praxis.de/2008/05/tipps-fuer-den-richtigen-selbstmarketing-einsatz-von-twitter/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 May 2008 10:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Ego-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstdarstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstpräsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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PR Blogger Klaus Eck hat 30&#160;Tipps f&#252;r die imagewirksame Nutzung von Twitter zusammengestellt. Der Microblogging-Dienst l&#228;sst sich sehr gut f&#252;r das eigene Online-Selbstmarketing einsetzen. Wer dabei von Anfang an eine gute Figur abgeben m&#246;chte, sollte sich die Tipps unbedingt durchlesen.

&#8222;Twitter ist ein soziales Netzwerk und ein Mikro-Blogging-Dienst. Angemeldete Benutzer k&#246;nnen dort SMS-&#228;hnliche Textnachrichten, die &#8218;Updates&#8216; [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.selbstmarketing-praxis.de/wp-content/uploads/2008/05/tn-twitter.png" alt="Twitter" title="Twitter" width="93" height="93" class="previewimage" /></p>
<p>PR Blogger Klaus Eck hat <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2008/05/erfolgreich-twi.html">30&nbsp;Tipps f&#252;r die imagewirksame Nutzung von Twitter</a> zusammengestellt. Der Microblogging-Dienst l&#228;sst sich sehr gut f&#252;r das eigene Online-Selbstmarketing einsetzen. Wer dabei von Anfang an eine gute Figur abgeben m&#246;chte, sollte sich die Tipps unbedingt durchlesen.</p>
<blockquote cite="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter">
<p>&#8222;Twitter ist ein soziales Netzwerk und ein Mikro-Blogging-Dienst. Angemeldete Benutzer k&#246;nnen dort SMS-&#228;hnliche Textnachrichten, die &#8218;Updates&#8216; oder &#8218;Tweets&#8216; (maximal 140 Zeichen), &#252;ber verschiedene Dienste versenden. Diese Nachrichten werden anschlie&#223;end an alle Benutzer verteilt, die sich f&#252;r das jeweilige Thema, den Autor oder die Gruppe angemeldet haben. Die Nachrichten werden in einer Art Blog eingetragen und werden entlang eines Zeitstrahls dargestellt. Der Absender entscheidet, ob er die Information allen zur Verf&#252;gung stellen oder den Zugang auf eine Freundesgruppe beschr&#228;nken m&#246;chte.&#8220;<br /><cite>Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter">Wikipedia</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Zwei kleine Anmerkungen zu Klaus Ecks Tutorial habe ich noch.</p>
<p>Man sollte m&#246;glichst darauf achten, seinen Twitter-Account einsprachig zu halten. Wer Twitter auch f&#252;r die internationale Kommunikation und Selbstpr&#228;sentation einsetzen m&#246;chte, sollte sich f&#252;r die englischen Inhalte einen zweiten Account anlegen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass viele englischsprachige Twitter-Nutzer die eigenen Updates nicht abonnieren, weil sie in ihrem Nachrichtenstrom nicht st&#228;ndig f&#252;r sie unlesbare Nachrichten sehen m&#246;chten. Dieser Tipp stammt &#252;brigens aus Nicole Simons Vortrag <a href="http://programm.re-publica.de/2008/events/191.de.html">&#8222;Mehrsprachig im Netz unterwegs&#8220;</a> von der Blogger-Konferenz re:publica&rsquo;08.</p>
<p>Wer Twitter vor dem Hintergrund seiner beruflichen Reputation nutzen m&#246;chte, muss seine Twitter-Inhalte deswegen nicht zwangsl&#228;ufig ausschlie&#223;lich auf berufliche Themen beschr&#228;nken. Mit Bedacht eingestreute private Gedanken k&#246;nnen sogar wesentlich zur Sympathie-Steigerung beitragen. Dadurch wird man f&#252;r seine Twitter-Leser vom unpers&#246;nlichen Fachwissen-Distributor zu einer Person, die sie bis zu einem Gewissen Grad quasi pers&#246;nlich kennen lernen. Dabei sollte man sich jedoch genau &#252;berlegen, wie viel Privates man preisgeben m&#246;chte und welches Bild man dadurch nach au&#223;en abgibt.</p>
<p><ins datetime="2008-05-21T08:27:55+00:00"><strong>Update</strong> (2008-05-21): Auch Michael Herrling besch&#228;ftigt sich in seinem marktpraxis_blog mit Twitter. Sein Artikel <a href="http://www.marktpraxis.com/blog/?p=307">&#8222;Twitter&nbsp;– ein Ph&#228;nomen einfach erkl&#228;rt&#8220;</a> ist nicht nur lesenswert, sondern enth&#228;lt auch ein Video, das den Sinn und Zweck des Microblogging-Dienstes einfach und anschaulich darstellt. Unbedingt ansehen!</ins></p>

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	Schlagwörter (Tags): <a href="http://www.selbstmarketing-praxis.de/tag/ego-marketing/" title="Ego-Marketing" rel="tag">Ego-Marketing</a>, <a href="http://www.selbstmarketing-praxis.de/tag/selbstdarstellung/" title="Selbstdarstellung" rel="tag">Selbstdarstellung</a>, <a href="http://www.selbstmarketing-praxis.de/tag/selbstpraesentation/" title="Selbstpräsentation" rel="tag">Selbstpräsentation</a>, <a href="http://www.selbstmarketing-praxis.de/tag/twitter/" title="Twitter" rel="tag">Twitter</a>
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		<title>Identit&#228;t im Netz – anonym, pseudonym oder orthonym?</title>
		<link>http://www.selbstmarketing-praxis.de/2008/04/identitaet-im-netz-anonym-pseudonym-oder-orthonym/</link>
		<comments>http://www.selbstmarketing-praxis.de/2008/04/identitaet-im-netz-anonym-pseudonym-oder-orthonym/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 00:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reputationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Ego-Googeln]]></category>
		<category><![CDATA[Ego-Googlen]]></category>
		<category><![CDATA[Imagepflege]]></category>
		<category><![CDATA[Reputation Management]]></category>

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		<description><![CDATA[


Nicht erst seitdem man dem Web die Versionsnummer 2.0 verpasst hat, machen sich Internetnutzer Gedanken &#252;ber ihre virtuell pr&#228;sentierte Identit&#228;t. Nickname, Realname oder vielleicht irgendetwas dazwischen? Wer gezieltes Online-Reputationsmanagement betreiben m&#246;chte, sollte sich f&#252;r eine Strategie entscheiden und diese konsequent anwenden.
Damals …
In vielen Newsgroups des Usenet der 90er-Jahre gab es immer wieder den mahnenden Aufruf, [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.selbstmarketing-praxis.de/wp-content/uploads/2008/04/tn-maske.jpg" alt="Mann mit Maske" title="Maske" width="93" height="93" class="previewimage" /></p>
<p>Nicht erst seitdem man dem Web die Versionsnummer 2.0 verpasst hat, machen sich Internetnutzer Gedanken &#252;ber ihre virtuell pr&#228;sentierte Identit&#228;t. Nickname, Realname oder vielleicht irgendetwas dazwischen? Wer gezieltes Online-Reputationsmanagement betreiben m&#246;chte, sollte sich f&#252;r eine Strategie entscheiden und diese konsequent anwenden.</p>
<h3>Damals …</h3>
<p>In vielen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Newsgroup">Newsgroups</a> des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Usenet">Usenet</a> der 90er-Jahre gab es immer wieder den mahnenden Aufruf, doch bitte seinen tats&#228;chlichen Namen als Absender der eigenen Beitr&#228;ge zu verwenden. Die Verwendung einer funktionierenden E-Mail-Adresse, die bei Bedarf die direkte Kommunikation abseits der &#246;ffentlichen Diskussion erm&#246;glichte, war ohnehin Pflicht. Angst vor der Spam-&#220;berflutung des E-Mail-Kontos gab es praktisch nicht. Die Kommunikation mit offenem Visier geh&#246;rte zum guten Ton – auch wenn sie nat&#252;rlich aus verschiedenen Gr&#252;nden nicht &#252;berall konsequent praktiziert wurde.</p>
<h3>Heute …</h3>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=selbstmarketing-praxis-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3836415062&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_top&#038;lc1=003C91&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;nou=1" style="width:120px;height:240px;" class="imageleft" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Heutzutage sieht das Bild ein wenig anders aus. Im Web kann und soll man an allen Ecken und Enden seine Meinung kundtun, vorhandene Inhalte kommentieren oder neue erschaffen und ver&#246;ffentlichen. Das Mitmach-Web erm&#246;glicht es, so vielen Menschen wie nie zuvor in einer so &#246;ffentlichen und (zumindest potenziell) reichweitenstarken Art und Weise wie nie zuvor die eigene Meinung zu allem und jedem &#228;u&#223;ern. Und zu jedem Inhaltsschnipsel existiert ein Absender.</p>
<p>Meist wird ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nickname">Nickname</a> angegeben, dazwischen auch mal ein Realname. Komplett anonyme Dienste sind eher selten. (Spontan f&#228;llt mir nur <a href="http://www.brainr.de/">brainR</a> ein, bei dem man Antworten auf Brainstorming-Fragen ohne jegliche Absender-Angaben abgeben kann.) Was unter einem solchen Psudonym alles im Web ver&#246;ffentlicht wurde, l&#228;sst sich auch Jahre sp&#228;ter noch bequem per Google recherchieren. Dabei m&#252;ssen die verschiedenen Beitr&#228;ge zu einem Nickname nat&#252;rlich nicht zwangsl&#228;ufig auch von der selben Person stammen.</p>
<h3>Konsequentes Identit&#228;tsmanagement</h3>
<p>Wer auf seine Online-Reputation wert legt, sollte sich daher genau &#252;berlegen, wie sie oder er im Netz auftritt. Dabei kann es es sowohl darum gehen, das Aufzeigen eines Zusammenhangs zwischen bestimmten Inhalten zu vermeiden als auch einen solchen Zusammenhang gezielt aufzuzeigen. &#220;berdies kann die gew&#252;nschte Ausrichtung je nach Website, Inhaltsart oder dem damit verbundenen Lebensbereich auch noch unterschiedlich ausfallen.</p>
<p>Meiner Meinung nach hilft es, sich einmal eine f&#252;r die eigenen Bed&#252;rfnisse passende Strategie zu &#252;berlegen und sich dann konsequent an diese zu halten, wenn es darum geht, sich wieder einmal bei einer Social-was-auch-immer-Website anzumelden oder auch nur einen einfachen Blog-Kommentar abzugeben.</p>
<h3>Anonymes Auftreten</h3>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=selbstmarketing-praxis-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3981141733&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_top&#038;lc1=003C91&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;nou=1" style="width:120px;height:240px;" class="imageright" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Bekanntlich ist es in vielen F&#228;llen im Netz gar nicht m&#246;glich, Inhalte ohne eine Absenderangabe zu ver&#246;ffentlichen. Was bleibt, ist die M&#246;glichkeit, viele verschiedene Psudonyme zu verwenden. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass die einzelnen an die jeweiligen Pseudonyme gekn&#252;pften Identit&#228;ten zusammengef&#252;hrt werden. Die Vorteile des relativ &#8222;sicheren Schutzes&#8220; vor einem ungewollten Erkanntwerden erkauft man sich mit damit, dass dadurch auch eine gewollte website- oder anwendungs&#252;bergreifende Identifizierung durch Freunde bzw. Kontakte deutlich erschwert wird. Nicht nur, dass man selber in einem solchen Fall immer wieder darauf hinweisen muss, bei welchem Portal man denn nun wie hei&#223;t&nbsp;– auch f&#252;r die Netz-Freunde/-Kontakte kann es schnell anstrengend werden, die vielen Psudomyne immer korrekt zuzuordnen.</p>
<p>F&#252;r ein aktives Selbstmarketing im Internet ist dieses Vorgehen in seiner G&#228;nze ohnehin nicht relevant, da Wiedererkennbarkeit hierf&#252;r ein wichtiger Baustein ist. Nur in Ausnahmef&#228;llen kann es sinnvoll sein, f&#252;r einzelne Services, die ansonsten nicht ins gew&#252;nschte Gesamtbild der eigenen Marke bzw. Pers&#246;nlichkeit passen, v&#246;llig autarke Psudonyme zu nutzen.</p>
<h3>Pseudonyme verwenden</h3>
<p>Wer &#8222;nur&#8220; einige wenige parallel genutzte Online-Identit&#228;ten haben m&#246;chte, wird im Regelfall auf die Anwendungsfall-&#252;bergreifende Nutzung eines oder mehrerer Pseudonyme zur&#252;ckgreifen. So lassen sich Lebensbereiche, die in der Offline-Welt gr&#246;&#223;tenteils voneinander getrennt existieren, auch online relativ sauber abbilden.</p>
<p>Ein Beispiel: F&#252;r die berufliche Nutzung von Social Networks wie <a href="http://www.xing.com">XING</a> oder <a href="http://www.linkedin.com">LinkedIn</a> wird der Realname verwendet (was in den beiden genannten F&#228;llen ohnehin eine Voraussetzung f&#252;r die Nutzung ist). In allen Foren, Communities <nobr>u.&thinsp;&#196;.</nobr>, die mit Hobby &#8222;A&#8220; zu tun haben, tritt die betreffende Person unter dem Pseudonym &#8222;X&#8220; auf. &#220;berall dort, wo es um Hobby &#8222;B&#8220; geht, wird das Pseudonym &#8222;Y&#8220; verwendet.</p>
<p>Eine solche strikte Trennung funktioniert nat&#252;rlich nur so lange, wie eine suchmaschinenauslesbare Nennung des Realnamens gemeinsam mit dem benutzten Pseudonym nicht auf einer der Websites als Pflichtangabe gefordert wird. In einem solchen Fall ist die Verbindung von Pseudonym und Realname dann bequem per Google-Suche nach einem der beiden Komponenten recherchierbar.</p>
<p>Doch auch wenn eine solche strikte Trennung gar nicht notwendig ist, kann die Nutzung von wenigen Pseudonymen durchaus Sinn ergeben. Hierbei sind es oft &#220;berlegungen auf dem Gebiet der Markenf&#252;hrung, die zur zielgerichtete Nutzung von Pseudonymen f&#252;hren. Man denke hierbei nur an manche Schriftsteller, die Romane oder Roman-Serien sehr unterschiedlicher Stilrichtung dementsprechend auch unter verschiedenen Pseudonymen ver&#246;ffentlichen. Das hat nicht unbedingt etwas mit Geheimhaltung zu tun, sondern lediglich mit der Wahrnehmung.</p>
<p>Eine erfolgreiche Marke kann nun einmal nicht f&#252;r beliebig viele oder beliebig unterschiedliche Dinge stehen. W&#252;rden die Rolling Stones pl&#246;tzlich ein Techno-Album herausbringen&nbsp;– ich w&#252;rde einen durchschlagenden Erfolg eher bezweifeln. Die Stones sind nun einmal als Rockband bekannt und nicht als Techno-Act. Bei einem solchen Experiment best&#252;nde die gro&#223;e Gefahr, sowohl die bestehenden Fans zu vergaulen als auch von der neuen Zielgruppe aufgrund des fest verankerten Markenbildes nicht akzeptiert zu werden.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=selbstmarketing-praxis-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3836434105&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_top&#038;lc1=003C91&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;nou=1" style="width:120px;height:240px;" class="imageleft" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Beim strategischen Hantieren mit mehreren Pseudonym-Identit&#228;ten sollte man sich &#252;brigens auf jeden Fall bereits im Vorfeld &#252;berlegen, wie die einzelnen Pers&#246;nlichkeitsbilder&nbsp;– und das f&#228;ngt schon beim gew&#228;hlten Nickname an&nbsp;– auf Personen wirken k&#246;nnte, mit denen man eigentlich nur in einem v&#246;llig anderen Lebensbereich zu tun hat. Die Entwicklung rund um die personenzentrierte Suche im Netz hat schlie&#223;lich gerade erst begonnen. Und wie wirkt es wohl, wenn ein potenzieller Kunde bei einer Routinerecherche darauf st&#246;&#223;t, dass &#8222;rosagartenzwerg67&#8243; ihm vorhin das Angebot &#252;ber den millionenteuren Maschinenpark erl&#228;utert hat. Dadurch wird das Gesch&#228;ft zwar sicher nicht platzen, aber ein etwas seltsamer Eindruck wird unter Umst&#228;nden trotzdem zur&#252;ckbleiben.</p>
<h3>Orthonym unterwegs&nbsp;– immer mit Realname</h3>
<p>Die meiner Meinung nach am einfachsten handhabare Variante ist der konsequente &#8222;Kampf mit offenem Visier&#8220;. Wer im Internet immer unter seinem richtigen Namen auftritt, muss sich nie Gedanken dar&#252;ber machen, welches Pseudonym er im konkreten Fall verwenden soll. Im Hinblick auf die f&#252;r das Selbstmarketing relevante Wiedererkennbarkeit ist dies ebenfalls ein klarer Pluspunkt.</p>
<p><strong>Doch Vorsicht: Verwendet man immer seinen Realnamen, ist man zwangsl&#228;ufig auch immer &#246;ffentlich!</strong> Aussagen, die man niemals zusammen mit dem eigenen Namen auf einer riesigen Plakatwand mitten in einer Fu&#223;g&#228;ngerzone oder gegen&#252;ber dem B&#252;ros seines Chefs sehen wollen w&#252;rde, sind in diesem Fall tabu. Selbstdisziplin ist bei dieser Variante eine unbedingte Voraussetzung.</p>
<p>Was vielleicht im ersten Moment sehr einschr&#228;nkend klingt, ist jedoch eigentlich gar nicht so schlimm. Aus meiner pers&#246;nlichen Erfahrung kann ich nur sagen: Ich trete im Netz so gut wie &#252;berall mit meinem echten Namen auf (bzw. als Benutzername je nach technischer Vorgabe mit einer der zusammengeschriebenen Versionen &#8222;MichaelvanLaar&#8220; oder &#8222;michaelvanlaar&#8220;)&nbsp;– und lebe bisher sehr gut damit. Wer <a href="http://www.google.de/search?hl=de&#038;q=%22michael+van+laar%22">nach meinem Namen sucht</a>, findet sowohl berufliche als ach private Inhalte.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist das eine Sache der pers&#246;nlichen Einstellung. Nicht jeder m&#246;chte sich im Netz so offen pr&#228;sentieren. Doch zum Gl&#252;ck gibt es so gut wie &#252;berall entsprechende Privatsph&#228;ren-Einstellungen, mit denen sich bestimmte Inhalte vor der &#214;ffentlichkeit verbergen und nur ausgew&#228;hlten Personen zug&#228;nglich machen lassen. Entscheidet man sich allerdings f&#252;r das &#214;ffentlichmachen eines Inhalts, sollte man seine Worte (oder Bilder) ein wenig mit Bedacht w&#228;hlen.</p>
<p>Ich pers&#246;nlich habe <nobr>z.&thinsp;B.</nobr>&nbsp;kein Problem damit, wenn ein Gesch&#228;ftspartner bei <a href="http://www.last.fm/user/MichaelvanLaar/">Last.fm</a> sieht, welche Musik ich mir gestern angeh&#246;rt habe, wenn er via <a href="http://twitter.com/MichaelvanLaar">Twitter</a> liest, in welchem Café ich mich am Vorabend mit Freunden getroffen habe, und wenn er bei <a href="http://del.icio.us/MichaelvanLaar">del.icio.us</a> ein wenig in meinen Bookmarks st&#246;bert. Doch bei alldem gilt: <strong>Ich schreibe bzw. ver&#246;ffentliche nichts, was nicht auch mein Chef, meine Kunden oder wer auch immer bedenkenlos lesen d&#252;rften.</strong></p>
<p>Ein gewisser Anteil pers&#246;nlicher Details ist unter beruflichen Aspekten meines (und nicht nur meines) Erachtens durchaus positiv f&#252;r die eigene Online-Reputation&nbsp;– schlie&#223;lich kamen und kommen gute Gesch&#228;ftskontakte nicht selten beim sprichw&#246;rtlichen Golfspielen oder aufgrund von gemeinsamen nichtberuflichen Interessen zustande. Doch manche Dinge sind eben einfach privat und geh&#246;ren daher nicht ins Web, sondern in eine E-Mail, ein Telefonat oder ein pers&#246;nliches Gespr&#228;ch. Wer das beherzigt, wird auch mit st&#228;ndig &#8222;offenem Visier&#8220; seine Online-Reputation erfolgreich aufbauen und pflegen k&#246;nnen.</p>

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		<title>Facebook und meinVZ bringen Bewegung in den deutschen Social-Network-Markt</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Mar 2008 22:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[meinVZ]]></category>
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Facebook spricht jetzt auch deutsch. Zwei Tage nach dem Start des neuen studiVZ-Ablegers f&#252;r Nicht-mehr-Studenten meinVZ ist das rasant wachsende Social Network Facebook nun auch mit einer deutschen Oberfl&#228;che verf&#252;gbar. Was bedeutet das f&#252;r Selbstmarketing und Reputationsmanagement?
Facebook hat das Zeug, auch in Deutschland ganz vorne mitzuspielen
Facebook ist zurzeit wohl eines der innovativsten Social Networks. Allein [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.selbstmarketing-praxis.de/wp-content/uploads/2008/03/tn-facebook-meinvz.png' alt='Facebook, meinVZ' class="previewimage" /></p>
<p>Facebook spricht jetzt auch deutsch. Zwei Tage nach dem Start des neuen studiVZ-Ablegers f&#252;r Nicht-mehr-Studenten <a href="http://www.meinvz.net/">meinVZ</a> ist das rasant wachsende Social Network Facebook nun auch mit einer deutschen Oberfl&#228;che verf&#252;gbar. Was bedeutet das f&#252;r Selbstmarketing und Reputationsmanagement?</p>
<h3>Facebook hat das Zeug, auch in Deutschland ganz vorne mitzuspielen</h3>
<p>Facebook ist zurzeit wohl eines der innovativsten Social Networks. Allein die M&#246;glichkeit, die eigene Profilseite mit kleinen &#8222;Applications&#8220; aufzupeppen, ist in dieser Form und in diesem Umfang bisher einzigartig. Mit ihnen lassen sich fremde Inhalte in das eigene Profil integrieren, beispielsweise eigene Blogartikel, die zuletzt geh&#246;rten Songs (<nobr>z.&thinsp;B.</nobr>&nbsp;via <a href="http://www.last.fm">Last.fm</a>), Bookmarks aus Social Bookmark-Diensten (wie <a href="http://del.icio.us">del.icio.us</a> oder <a href="http://www.misterwong.de">Mister Wong</a>), die eigenen <a href="http://www.twitter.com">Twitter</a>-Nachrichten, Lieblingsfilme- und B&#252;cher (mit den Detailinformationen direkt von <a href="http://www.amazon.de">Amazon</a>) und vieles mehr. Nat&#252;rlich gibt es neben &#8222;n&#252;tzlichen&#8220; bzw. &#8222;ernsthaften&#8220; Applications auch unz&#228;hlige M&#246;glichkeiten, das eigene Profil mit Spa&#223;-Applications zu bef&#252;llen.</p>
<p><img src='http://www.selbstmarketing-praxis.de/wp-content/uploads/2008/03/facebook-profil.png' alt='Facebook-Profil (Ausschnitt)' class="imageborder" /><br />
Ein Ausschnitt aus <a href="http://www.facebook.com/p/Michael/501603580">meinem Facebook-Profil</a> mit einigen Applications:<br />[1]&nbsp;die letzten drei <a href="http://www.marketingblogger.de">Marketingblogger</a>-Artikel,<br />[2]&nbsp;mein letztes Twitter-Posting,<br />[3]&nbsp;drei <a href="http://www.garageband.com/artist/michaelvanlaar">meiner Songs</a> und<br />[4]&nbsp;meine n&#228;chsten Reisen via <a href="http://www.dopplr.com">Dopplr</a>.</p>
<p>Die M&#246;glichkeit, sich so individuell und&nbsp;&ndash; je nach Belieben&nbsp;&ndash; detailliert innerhalb eines Social Networks zu pr&#228;sentieren, ist in Bezug auf die St&#228;rkung der eigenen Reputation &#228;u&#223;erst interessant. Nat&#252;rlich sollte man es nicht &#252;bertreiben. Auch wenn grafische Ausw&#252;chse augenkrebserzeugender Art&nbsp;&ndash; wie beispielsweise von vielen <a href="http://www.myspace.com">MySpace</a>-Profilen hinreichend bekannt&nbsp;&ndash; bei Facebook nicht m&#246;glich sind, so beeintr&#228;chtigt eine umfangreiche Ansammlung von Applications auf der eigenen Profilseite schnell deren &#220;bersichtlichkeit in hohem Ma&#223;e.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=selbstmarketing-praxis-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=1425113001&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_top&#038;lc1=003C91&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;nou=1" style="width:120px;height:240px;" class="imageleft" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Bisher spielt Facebook in Deutschland eher eine untergeordnete Rolle. Da eine solche Website in Deutschland offenbar ohne eine deutsche Lokalisierung nicht massentauglich ist, wird das Feld lt. einer <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,535020,00.html">Untersuchung der FH Bonn-Rhein-Sieg</a> bis heute von <a href="http://www.studivz.net">studiVZ</a>, <a href="http://www.xing.com">XING</a> und <a href="http://www.stayfriends.de/">Stayfriends</a> beherrscht. Doch das k&#246;nnte jetzt anders werden. Schlie&#223;lich ist studiVZ eigentlich nur ein ziemlich dreister Facebook-Nachbau und hat sich in Bezug auf Technik, Features und Innovationen&nbsp;&ndash; im Gegensatz zum US-amerikanischen Original&nbsp;&ndash; in den letzten Jahren nur unwesentlich weiterentwickelt. Allerdings hat studiVZ eine treue und aktive Mitgliederbasis. Es wird also spannend.</p>
<h3>Mit meinVZ &#246;ffnet sich die Social-Network-Sparte des Holtzbrinck-Verlages nun f&#252;r alle</h3>
<p>Was das Original bereits vor l&#228;ngerer Zeit als sinnvoll erkannt hatte, macht die deutsche Kopie nun nach: Man weitet die Zielgruppe auf die gesamte Bev&#246;lkerung aus. W&#228;hrend das urspr&#252;nglich ebenfalls als reines Studentenportal gestartete Facebook jedoch &#8222;einfach nur&#8220; mehr Leute einlie&#223;, ist das bei studiVZ aufgrund des Namens nicht m&#246;glich. Deswegen er&#246;ffnete der Holtzbrinck-Verlag am 28.&nbsp;Februar (nach <a href="http://www.schuelervz.net/">sch&#252;lerVZ</a>) den zweiten studiVZ-Ableger: <a href="http://www.meinvz.net">meinVZ</a>. Dort sollen sich nun Freunde, Bekannte, Kollegen, ehemalige Studien- und Arbeitskollegen, Partner f&#252;r Sport, Spa&#223; und Freizeit sowie Freunden aus aller Welt (<i>&#8222;auf Deutsch oder Englisch&#8220;</i>) finden und austauschen.</p>
<p>Damit das neue Portal nicht isoliert dasteht, werden nun alle studiVZ-Mitglieder darauf aufmerksam gemacht, dass sie ihr Profil mit einem Klick auch f&#252;r meinVZ-Besucher &#246;ffnen k&#246;nnen:</p>
<p class="center"><img src='http://www.selbstmarketing-praxis.de/wp-content/uploads/2008/03/meinvz-verbinden.png' alt='studiVZ mit meinVZ verbinden' class="imageborder" /></p>
<p>Ob meinVZ hinsichtlich Reichweite und Mitgliederaktivit&#228;t ein ebenso erfolgreiches Social Network wird wie studiVZ bleibt abzuwarten. Au&#223;erhalb des studentischen Umfeldes gibt es starke Konkurrenz, insbesondere durch XING, das im Business-Bereich unangefochtene an erster Stelle steht und mit seinen unz&#228;hligen Gruppen, in denen es nicht nur um berufliche Themen geht, teilweise auch au&#223;erhalb des B&#252;ros relevant ist.</p>
<h3>Was &#228;ndert sich f&#252;r das pers&#246;nliche Reputationsmanagement</h3>
<p>Ein gut gepflegtes Profil bei Facebook kann ich jedem empfehlen. Insbesondere f&#252;r Web-2.0-affine Personen, die sich im Web relativ offen pr&#228;sentieren, bieten die Profilgestaltungsfeatures bei Facebook ganz neue M&#246;glichkeiten, die es in dieser Form meines Wissens nach sonst nirgends gibt. Da Facebook mit 66&nbsp;Millionen aktiven Nutzern die zweitgr&#246;&#223;te Online-Gemeinschaft im Internet ist und dabei deutlich schneller w&#228;chst als der Weltmarktf&#252;hrer MySpace, ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Bedeutung der Plattform dank der Lokalisierung nun auch in Deutschland rasch zunehmen wird.</p>
<p>Pr&#228;senz zeigen und die&nbsp;&ndash; f&#252;r viele Nutzer anderer Social Networks noch neuen und ungewohnten&nbsp;&ndash; M&#246;glichkeiten der Profilgestaltung ausprobieren, kann nicht schaden. Vor allem f&#252;r letzteres ist genau jetzt ein guter Zeitpunkt. Gerade neue Benutzer neigen n&#228;mlich dank des nur allzu menschlichen Spieltriebes anfangs zu einer &#220;berfrachtung des eigenen Profils mit &#8222;lustigen&#8220; und verspielten Applications, die jedoch letztendlich einem professionellen Auftreten nur bedingt dienlich sind, soweit dieses vom Profilersteller eigentlich beabsichtigt ist. Erfahrungsgem&#228;&#223; erfolgt irgendwann das gro&#223;e &#8222;Ausmisten&#8220; und die Reduzierung auf die tats&#228;chlich relevanten Applications. Diese Erfahrungen sollte man jetzt sammeln, solange Facebook in Deutschland noch nicht ganz so bekannt ist.</p>
<p>Was meinVZ angeht, sollte man meiner Meinung nach zun&#228;chst noch ein wenig abwarten, wie sich das Portal entwickelt. Ich pers&#246;nlich werde wahrscheinlich neben meinem vorhandenen studiVZ-Account noch ein meinVZ-Profil er&#246;ffnen. Da die Sichtbarkeit &#252;ber die Portalgrenzen hinweg gegeben ist, werde ich jedoch mit ziemlicher Sicherheit mein Profil bei studiVZ l&#246;schen, da mir als Teilzeit-Fernstudent (berufsbegleitend) das Umfeld bei studiVZ noch nie so richtig zugesagt hat. Sobald ich ein paar Erfahrungen mit meinVZ gesammelt habe, werde ich berichten.</p>

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		<title>Session &#8222;Selbstmarketing im Web 2.0&#8243; beim BarCamp Hannover</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Feb 2008 01:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reputationsmanagement]]></category>
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Der perfekte Start f&#252;r dieses kleine Blog: Eine Session beim BarCamp Hannover. Im Netz einen guten Ruf zu haben wird immer wichtiger. Die Google-Suche nach Bewerbernamen wird in immer mehr Personalabteilungen Teil der Standard-&#220;berpr&#252;fung. Und auch immer mehr Gesch&#228;ftspartner informieren sich vorab online, mit wem Sie es zu tun haben.
Gutes Selbstmarketing geht aber &#252;ber das [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.selbstmarketing-praxis.de/wp-content/uploads/2008/02/tn-barcamphannover.png' alt='BarCamp Hannover' class="previewimage" /></p>
<p>Der perfekte Start f&#252;r dieses kleine Blog: Eine Session beim BarCamp Hannover. Im Netz einen guten Ruf zu haben wird immer wichtiger. Die Google-Suche nach Bewerbernamen wird in immer mehr Personalabteilungen Teil der Standard-&#220;berpr&#252;fung. Und auch immer mehr Gesch&#228;ftspartner informieren sich vorab online, mit wem Sie es zu tun haben.</p>
<p>Gutes Selbstmarketing geht aber &#252;ber das reine Gefunden-werden hinaus, indem man die relevanten Zielgruppen aktiv angeht. &#220;brigens: Selbstmarketing-Mechanismen eignen sich nat&#252;rlich nicht nur f&#252;r berufliche Zwecke.</p>
<h3>Die Pr&#228;sentation zur Session</h3>
<div style="width:500px;" class="center" id="__ss_280656"><object style="margin:0px" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=selbstmarketing-im-web-20-1203929722212479-2"/><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=selbstmarketing-im-web-20-1203929722212479-2" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
<div style="font-size:11px;font-family:tahoma,arial;height:26px;padding-top:2px;"><a href="http://www.slideshare.net/?src=embed"><img src="http://static.slideshare.net/swf/logo_embd.png" style="border:0px none;margin-bottom:-5px" alt="SlideShare"/></a> | <a href="http://www.slideshare.net/MichaelvanLaar/selbstmarketing-im-web-20?src=embed" title="View 'Selbstmarketing im Web 2.0' on SlideShare">View</a> | <a href="http://www.slideshare.net/upload?src=embed">Upload your own</a></div>
</div>
<p>&nbsp;<br /><strong>Drei Anmekungen zur Session und zur Pr&#228;sentation:</strong></p>
<ul>
<li>Leider konnten wir aufgrund der interessanten Diskussion und der Zeitknappheit (ich habe die Session zum ersten Mal gehalten) nicht zu den &#8222;richtig interessanten&#8220; Inhalten am Schluss der Pr&#228;sentation vordringen. Die Folien zu den Themenbl&#246;cken &#8222;Suchergebnisse positiv beeinflussen&#8220;, &#8222;Reputationsportale&#8220; und Relevante Zielgruppen aktiv angehen&#8220; sind aber in der obigen Pr&#228;sentation enthalten.</li>
<li><del>Die Linktipps der Session-Teilnehmer werden in K&#252;rze an dieser Stelle nachgereicht.</del></li>
<li>Eventuell werde ich die Pr&#228;sentation in der n&#228;chsten Zeit vertonen. Wer daran interessiert ist, kann sich einfach den RSS-Feed abonnieren. Dort werde ich die neue Version dann bekanntgeben.</li>
</ul>
<p><ins></p>
<h3>Zus&#228;tzliche Linktipps der Session-Teilnehmer</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.paterva.com/web2/maltego/maltego.html"><strong>Maltego</strong></a> (Danke an <a href="http://blog.nenntmichismael.de/">Tobias Kaufmann</a>)<br />Eine Suchmaschine, die versucht, Informationen unterschiedlicher Art (<nobr>z.&thinsp;B.</nobr>&nbsp;Personen, Unternehmen, Websites, Telefonnummern) einander sinnvoll zuzuordnen. Insbesondere die Personensuche kann sehr aufschlussreich sein.</li>
<li><a href="http://www.reputationdefender.com/index.php?lang=de"><strong>ReputationDefender</strong></a> (Danke an <a href="http://www.blog.cbgreenwood.de/">Sebastian Gr&#252;nwaldt</a>)<br />Pers&#246;nlicher Reputations-Monitoringdienst, der gegen Geb&#252;hr Ego-Googlen betreibt und auf Wunsch (und gegen Extra-Geb&#252;hr) die L&#246;schung unerw&#252;nschter Suchergebnisse anstrengt, allerdings ohne Erfolgsgarantie.</li>
<li><a href="http://www.ziki.com/"><strong>Ziki.com</strong></a> (Danke an <a href="http://www.blog.cbgreenwood.de/">Sebastian Gr&#252;nwaldt</a>)<br />Englischsprachige Personensuchmaschine, die neben den &#252;blichen Profilerstellungsfeatures auch die Integration eigener RSS-Feeds, beispielsweise aus dem eigenen Blog, bietet.</li>
<li><a href="http://claimid.com/"><strong>claimID.com</strong></a> (Danke an <a href="http://www.blog.cbgreenwood.de/">Sebastian Gr&#252;nwaldt</a>)<br />OpenID-Service mit der M&#246;glichkeit, eine Profilseite anzulegen.</li>
<li><a href="http://www.myopenid.com/"><strong>myOpenID</strong></a><br />OpenID-Service mit der M&#246;glichkeit, mehrere unterschiedliche Profile anzulegen und zu verwenden.</li>
</ul>
<p>Eine Liste mit <a href="http://www.ducttapemarketing.com/blog/2008/03/03/34-online-reputation-management-tools/">34 weiteren Online-Reputation-Management-Tools</a> hat John Jantsch im Duct Tape Marketing Blog zusammengetragen, unterteilt in die Kategorien &#8222;Manage Your Identity&#8220;, &#8222;Manage Your Reputation&#8220; und &#8222;Manage Your Online Profiles&#8220;.</p>
<p></ins></p>

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