Die Stimmen aus der Unterwelt.pdf

Die Stimmen aus der Unterwelt PDF

Mit „Love and Theft“, Liebe und Klauen, dem Album von 2001, begann Bob Dylans Spätwerk. Die darauf und den dann folgenden Alben versammelten Songs deuten die Gegenwart nicht nur als apokalyptischen Totentanz, sondern brachten Dylan auch den Vorwurf des Plagiats ein: Waren die Texte nicht allesamt zusammengeklaut, montiert aus Versatzstücken, die er der amerikanischen Musiktradition und der Weltliteratur von Homer und Ovid über Shakespeare bis F. Scott Fitzgerald entnommen hatte, ohne auch nur ein einziges davon nachzuweisen? Was als Inspirationsmangel eines alternden Künstlers erscheinen könnte, bildet, wie der Literaturwissenschaftler und Dylan-Experte Heinrich Detering zeigt, das Kernstück einer zeitgenössischen, ungeheuer produktiven Poetik. Bei Dylan hat Ovid den Blues. Und der Blues hallt durch die Gewölbe der Antike, vernehmbar bis in die Gegenwart. Mit literarischem Einfühlungsvermögen und detektivischer Beobachtungsenergie führt Detering ins Zentrum von Bob Dylans einzigartiger Kunst, der wiederholt als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt wurde. Und er öffnet den Blick für die erstaunlichen schöpferischen Möglichkeiten einer Songpoesie, ja von Poesie generell im 21. Jahrhundert.

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DATEIGRÖSSE 7.89 MB
ISBN 9783406688768
AUTOR Heinrich Detering
DATEINAME Die Stimmen aus der Unterwelt.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 02/02/2020

13. Nov. 2019 ... Diese Inszenierung war die tollste Operette, die ich bisher gesehen habe“, lobte BR-Klassik Moderator Stefan Evertz am 3. November 2019 in ... 13. Febr. 2020 ... Hinrich Horstkotte verwandelt Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ in eine Satire über die DDR. Am 22. Februar ist Premiere am Theater ...

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