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Rückkehr nach Lindeira PDF

Die Absicht, etwa dreißig Jahre nach einem ersten Besuch in Nordportugal dorthin zurückzukehren, weckt Erinnerungen. Eine vergangene Welt – das um 1970 noch fast im Mittelalter lebende kleine Weingut Lindeira – wird wieder lebendig. Seltsame Bilder brechen in die Gegenwart ein und lösen erneut Staunen aus: Mit blauen Trauben behängte Weinbäume, in denen weiße Gestalten beweglich wie kleine Affen herumklettern und fordernde Rufe ausstoßen... - Während der Reisevorbereitungen für die „Wiederholungsreise“ drängt sich immer wieder die Frage in den Vordergrund, wie denn die alten Erinnerungsbilder auf die neuen Erfahrungen wirken werden und umgekehrt: Werden jene die Wahrnehmung beeinträchtigen? Wird die neue Erfahrung die alten Bilder verwischen? Oder wird die Erinnerung den Geltungsanspruch der Gegenwart und die Gegenwart die Sprache der Erinnerung respektieren? - Beim zweiten Besuch, „dreißig Jahre danach“, tritt eine modernisierte Welt vor Augen: Die Veränderungen Europas seit der industriellen Revolution sind in Nordportugal in wenigen Jahrzehnten „nachgeholt“ worden. An vielen Orten ist der Ausgangspunkt der Entwicklung noch sichtbar, während daneben schon die Symbole der Moderne aufragen: In Trás-os-Montes gibt es Steinhütten, die eins sind mit dem Felsen, aus dem sie herauswachsen – daneben Fabriken und in aller Hast hochgezogene Wohnsilos, die mit nichts eins sind. - In Lindeira sticht bei der Ankunft im Jahre 2000 die Veränderung ins Auge – das meint der Ausruf, mit dem das „Tagebuch“ beginnt: „Wie kahl das jetzt ist!“ Doch mag auch vieles verschwunden sein, die alte Welt überlebt auf hartnäckige und listige Weise in der Landschaft, in den Festtagsbräuchen, in den Wohnsitten und ... in uneingelösten Träumen, die hier und da aufbrechen und die neue Zeit mit ihrem Anspruch auf Verwirklichung beunruhigen. Gedeutet werden sie nicht zuletzt durch die Worte der Dichter und Philosophen, die Text und Subtext durchziehen. Die Dichter haben ihr Wort zu sagen zu dem, „was im Herzen des Menschen stets als namenlose Hoffnung verbleibt“ (Agustina Bessa-Luís).

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DATEIGRÖSSE 8.15 MB
ISBN 9783920591872
AUTOR Judith N. Klein
DATEINAME Rückkehr nach Lindeira.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 03/03/2020

Süleyman Deveci berichtet über den Werdegang des in die Geschichte eingegangenen Kurden Saladin, der es zum Ende seiner Ära sogar erreichte, eine eigene Dynastie die Ayyubidendynastie in Ägypten zu gründen. Aus zahlreichen Quellen trägt Deveci zusammen, unter welchen Voraussetzungen und durch welche Bündnisse und Listen Saladin zum Sieger über die Kreuzfahrer wurde und zu der ihm heute VERGEHEN (passing) - opera that you walk - …

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