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Valery Tscheplanowa trat wie eine Explosion auf die Bühne. „Ich bin Ophelia. Die der Fluss nicht behalten hat. Die Frau am Strick. Die Frau mit den aufgeschnittenen Pulsadern.“ Mit diesen Worten fesselte sie 2007 das Publikum im Deutschen Theater Berlin von der ersten Sekunde an. Mur­melnd, rufend, schreiend. Seit dieser Inszenierung von Heiner Müllers „Hamletmaschine“ in der Regie von Dimiter Gotscheff sind zwölf Jahre vergangen, in denen Valery Tscheplanowa wie ein Irrlicht durch die Stadttheater zog und längst auch ihren Weg zum Film gefunden hat. Es waren trotz beglücken­ der Momente auch Kämpfe, die sie dort austrug – gegen den Betrieb und für die Kunst.Dieser reich bebilderte Gesprächsband schil­ dert die Reise einer eigenwilligen Schauspielerin, die 1980 im sowjetischen Kasan beginnt, den Leser durch die Wirren des Systemumbruchs in ein ein­ sames norddeutsches Dorf führt, von russischenSchamanen, hilflosen Intendanten und palästinen­sischen Macho­-Frauen erzählt und mit ihrer Theaterarbeit mit Dimiter Gotscheff und Frank Castorf noch lange nicht endet.

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DATEIGRÖSSE 8.88 MB
ISBN 9783957492760
AUTOR Dorte Lena Eilers
DATEINAME Tscheplanowa.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 04/02/2020

Salzburg eröffnet mit ″Jedermann″ im ... Mit der Wiederaufnahme der Neuinszenierung von Hugo von Hofmannsthals Mysterienspiel "Jedermann" (2017) haben die 99. Salzburger Festspiele begonnen. Die Russin Valery Tscheplanowa gibt darin den

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